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Artikel Tagged ‘server’

Perfekter USV Test.

26. November 2010 TheMaster Keine Kommentare

Hmpf, wird Zeit für Wochenende. Gerade beim Kunden vor Ort eine USV am Server angeschlossen und getestet.

  1. Test schlug fehl: Anstatt Zuleitung zur USV von der USV abzuklemmen, Kabel von USV zu Server gezogen. Server aus.
  2. Test schlug ebenfalls fehl: Anstatt den Server auf einen der Batteriegepufferten Anschlüsse anzuklemmen, lediglich auf den gegen Überspannung geschützten Anschluss angeklemmt.
  3. Test klappte dann, nachdem alles richtig angeschlossen war und ich das richtige Kabel rauszog.

Wird echt Zeit für Wocheende.

Unsere neuen Server

28. June 2010 TheMaster Keine Kommentare

Wir planen gerade die 12. Servergeneration von DELL einzuführen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand:

12. Servergeneration von DELL mit Kaffeemaschine

12. Servergeneration von DELL mit Kaffeemaschine

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Debian auf DELL R210 / R510 / Optiplex 380/980 etc.

28. May 2010 TheMaster 1 Kommentar

Die neuen Modelle aus dem Hause Dell kommen mit einerNetzwerkarte vom Typ NetXtreme II BCM5716

Broadcom Corporation NetXtreme II BCM5716 Gigabit Ethernet (rev 20)

Die für diese Karte notwendige Firmware ist zwar im Paket firmware-bnx2 enthalten (Es ist ja eine BNX2 Karte) jedoch erkennt Debian diese Karte leider in der aktuellen Version 5.0.4 (Lenny) nicht. Ähnlich ist es wohl bei Ubuntu 8.04.

Ursache ist wohl, dass die PCI ID des aktuellen Modells BCM5716 nicht im System bekannt ist.
Debian hat den Bug bereits seit Januar in der Bug-Liste* und verspricht eine Lösung im nächsten Release von Lenny (5.0.5). Abhilfe schafft hier die Installation von Debian Squeeze (Testing). Aber in wie fern dieses sinnvoll ist mag jeder selbst wissen. Ich bleib lieber beim aktuellen Stable Release und Patche das System mit wenigen Handgriffen.

1) Grundsystem
Installation von Debian 5.0.5 Lenny über die Netinstall-CD ohne Netzwerkkarte (sobald die Erkennung der Netzwerkkarte fehlschlägt alle weiteren Schritte manuell durchlaufen.
Natürlich können wir hier kein Netzrepository verwenden, aber alles Notwendige ist auf der CD enthalten.

2) System starten
Sobald die Installation abgeschlossen ist, starten wir wie üblich in unser neues System und loggen uns als root ein.

3) Übertragen des Patches / Hooks
Bevor wir am System selbst weitermachen können, müssen wir die folgenden beiden Dateien herunterladen:
- BNX2-Firmware als .deb
- Kernel-Module-Patch – Debian Variante (ACHTUNG: Ubuntu benötigt eine andere Variante)

Diese laden wir einfach auf einen USB-Stick und übertragen diese so auf unseren neuen Server / Desktoprechner.
Für den weiteren Verlaufen nehmen wir an, dass der USB-Stick nach /mnt gemountet wurde und die Dateien im Root-Verzeichnis des Sticks liegen.

4) Installation BNX2-Firmware
Damit das System die Karte später auch wirklich ansteuern kann, wird die Firmware installiert.

dpkg -i /mnt/firmware-bnx2_0.14+lenny2_all.deb

5) Installation Kernel-Module-Patch
Damit der Kernel die Karte jetzt korrekt erkennt, muss das Kernel-Modul entsprechend gepatcht werden. Herzu kopieren wir die entsprechende Patch-Datei nach /etc/initramfs-tools/hooks und sorgen dafür, dass die Datei ausführbar ist

cp /mnt/bnx2.debian /etc/initramfs-tools/hooks
chmod +x /etc/initramfs-tools/hooks/bnx2.debian

Um den Patch zu aktivieren rebuilden wir die initramdisk des Kernels.

dpkg-reconfigure linux-image-`uname -r`

6) Anpassen der Netzwerkconfig
Da unser System ja bisher keine Netzwerkkarte hatte, müssen wir ihm natürlich noch sagen welche Interfaces er hat. Wir nehmen an, wir möchten beide onBoard NICs mittels DHCP konfigurieren. Dies ist natürlich bei Servern eher unüblich, aber die statische IP bekommt man ja selbst sehr einfach hin :-)

Wir bearbeiten die /etc/network/interfaces und fügen ein:

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

auto eth1
iface eth1 inet dhcp

Jetzt noch in der /etc/hostname den Rechnernamen anpassen und eventuell die /etc/hosts noch aktualisieren.

7) Neustart
Nun noch das System neustarten und schon haben wir zwei Netzwerkinterfaces im System über die onBoard Netzwerkports.

Kernel-Updates
Das schöne ist, dadurch dass wir den Patch direkt in den initramfs-tools installiert haben gilt dieser automatisch für alle neuen Kernel. Wir müssen beim Kernel-Update also nicht darauf achten, ob der neue Kernel den wir installieren möchten den Bug nicht mehr hat. :-)

Vielen Dank an Jürgen Pabel für die Lösung die ich oben dargestellt habe.

Funktionierender Installer
Wer es einfacher haben möchte kann auch die aktuelle Version des Debian Installers mit einem funktionierenden Kernel verwenden. Danke an Mark auf Jürgen’s Blog für die Bereitstellung des Installers.

- Debian 5.0.4 Lenny Installer AMD64 – netinstall ISO Image
- Debian 5.0.4 Lenny Installer i386 – netinstall ISO Image

Achtung: Die Installation des Installers hat den Haken, dass bei Kernel-Updates der Patch nicht automatisch enthalten ist. Denkbar wäre es aber sicherlich, die Grundinstallation mit dem modifizierten Installation von Mark durchzuführen und dann den Kernel-Patch in /etc/initramfs-tools/hooks/ zu installieren.
Den Installer habe ich selbst jedoch – noch – nicht ausprobiert.

* http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=565353

Windows Server 2003 für 80.000 EUR

25. March 2009 TheMaster Keine Kommentare

Bei der Suche nach einem Lieferanten für Windows Server 2003 64Bit Lizenz fand ich bei Google folgendes:

Hab das Gefühl, dass Google dort beim Import des Preis ein Problem beim Zahlenformat hatte.

Es geht doch: ConfixxServerUmzug auf Fremdsystem

17. March 2009 TheMaster Keine Kommentare

In der Vergangenen Nacht habe ich den ersten Confixx Server Umzug auf einem Fremdsystem ohne Probleme gehabt.

Das alte System war zwar in den Jahren des Betriebs auch etwas durcheinander geraten, aber der Umzug selber lief recht problemfrei, so dass ich ihn als optimal bezeichnen würde.

Trotz ca. 75 GB Daten habe ich lediglich 5 Stunden benötigt. Das ist neuer persönlicher Rekord auf einem Fremdsystem.

Server? Wieso ich hab doch schon einen.

Vor ca. 3 Monaten haben wir ein Projekt bei einem Start-Up Unternehmen begonnen. Für den Betrieb eben dieser neuen Software wird ein eigener Server im Internet benötigt. Im Rahmen der Angebotserstellung haben wir dem Kunden natürlich einen managed Server hierfür angeboten.

In der Beauftragung ging der Kunden jedoch zu keinem Zeitpunkt auf den Server ein. Er fragte jedoch öfters nach, wann die Software denn released werden könnte.

Als wir Ihn dann wiederholt darauf ansprachen, dass wir noch keinen Produktiv-Server dafür hätten und hier noch auf Rückmeldung von ihm warten, teilte er uns mit, dass er doch schon längst einen Server bei einem anderen Anbieter hätte…

Naja, erwartungsgemäß war dieser natürlich denkbar ungünstig installiert (Windows 2003 Web Edition, Plesk8). Und das ist für eine Anwendung die auf Apache mit PHP5 läuft sehr unpraktisch, der Plesk unter Windows den IIS verwendet… Abgesehen davon, dass Plesk echt reudig ist….

Naja ca. 2 Tage zusätzlicher Aufwand für die Einrichtung des Servers… Da frage ich mich doch, wieso man uns dies nicht bereits frühzeitig mitteilte, dann hätte man das ganze schicker planen können.

Lesen ist schwer – Auch Nicht-Supporter kriegen das hin

4. May 2008 TheMaster 2 Kommentare

Gerade heute morgen habe ich noch einen Beitrag geschrieben zur Nicht-Fähigkeit einiger Support-Mitarbeiter zu lesen.

Aber wie ein Beitrag in der Webhostlist zeigte, ist das Lesen wirklich extrem schwer.

Traurig an dieser Sache ist leider, dass diese Person einen eigenen (V)-Server betreibt. Und wenn man nicht mal eine Fehlermeldung wie

/etc/init.d/mysql: ERROR: The partition with /var/lib/mysql is too full!

versteht, dann prost mahlzeit….

Fassen wir doch mal kurz zusammen, welche Fehlermeldungen man verstehen sollte:

/etc/init.d/mysql: ERROR: The partition with /var/lib/mysql is too full!

Warning: Unknown: write failed: No space left on device (28) in Unknown on line 0

Warning: session_write_close() [function.session-write-close]: write failed: No space left on device (28) in /var/www/confixx/html/phpMyAdmin/libraries/common.lib.php on line 698

Ist schon arg traurig, wer heutzutages alles einen eigenen Server betreiben kann. Kein Wunder, dass so viele Botnets im Internet mit Erfolg unterwegs sind…