Leitungsbremse – McAffee
Vergangenen Freitag hatten wir einen VorOrt Termin am Zweitstandort eines Kunden. Dieser beschwerte sich in den letzten Woche mehr und mehr über die überaus schlechte Verbindungsqualität des Standortes über das VPN zu seinem Hauptstandort.
Kurz abgerissen besteht folgende Konfiguration:
1) Hauptstandort hat Internetverbindung über Vermieter (größeres Facharztzentrum mit Internet über angebundene Klinik)
2) Hauptstandort wählt sich per VPN auf unserem zentralen VPN Server ein
3) Zweitstandort (ca. 40 km entfern) wählt sich ebenfalls auf unserem zentralen VPN Server ein
4) VPN Server routet traffic zwischen den Standorten
5) Mitarbeiter im Zweistandort wählt sich per RDP auf dem zentralen Terminalserver ein und arbeitet dort logisch am Hauptstandort. Vorteil: Die Daten müssen über’s Internet übertragen werden.
Bisher lief auf den Computern des Kunden das von der Klinik kostenfrei zur Verfügung gestellte McAffee. Dieses ist ja nicht gerade für eine optimale Performance berühmt. Dass es aber für eine schlechte VPN Verbindungsqualität sorgt war mir neu. Also dachte ich hier zuerst nicht an ihn als Ursache.
Die Symptome
Sporadisch kam es vor, dass die RDP Sitzung derat hing, dass man einen Text in der Länge dieses Eintrages schrieb und nach dem letzten getippten Wort in Ruhe in die Pause gehen konnte. Nach etlichen Minuten war Word dann auch fertig mit dem schreiben.
Die Ursachenforschung
Beim Untersuchen des Systems fiel mir in diesen Momenten eine sehr hohe CPU last auf. Beim genaueren betrachten fiel mir der Virenscannerprozess auf. Also geschwind mal den McAffee deaktiviert und hey, es ging plötzlich.
Also diese PC Bremse diesen Virenscanner deinstalliert und durch AVG ersetzt. Und hey, das Symptom lies sich nicht mehr reproduzieren.
Also, haben wir wieder einmal gelernt, wie schlecht doch manche Virenscanner sind.

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