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3+3 und Plesk

1. April 2009 TheMaster Keine Kommentare

Für einen Kunden führe ich aktuell eine Neuinstallation des Linux-Webservers durch.

Nachdem das alte System auf SuSe 9.3 mit Plesk 8 etwas in die Tage gekommen war und ein paar Gäste hatte, erhielt ich den Auftrag das System auf Debian 4 mit Confixx zu updaten.

Da der Server bei 3+3 steht ist man also an die dortigen Begebenheiten gebunden. Confixx wird von 3+3 gar nicht mehr geliefert, da es laut Aussage des dortigen Supports “bereits seit Jahren nicht mehr existiert und man keine Lizenzkeys mehr bekäme…”. Dass ich selber aktiv und vielfach Confixx Lizenzen verkaufen habe ich dem Supporter jetzt mal nicht mitgeteilt :-)

Der Kunde will aber auch keine Extrakosten haben. Verständlich, wenn er knapp über 100,- EUR für einen Root-Server zahlt und dort ein Adminpanel wie Plesk mit 100 Domains inklusive hat. Einen Rabatt gibt es bei Nichtnutzung ja nicht.

Aber Debian wollte er haben. Das ist doch schonmal eine gute sache. :-)

Leider bietet 3+3 kein Debian Image mit Plesk an, sondern nur

  • OpenSuSe 11 mit Plesk 9
  • OpenSuse 10 mit Plesk 8
  • CentOS 5 mit Plesk
  • CentOS minimal
  • OpenSuSe 10 minimal
  • OpenSuSe 11 minimal
  • Debian 4 minimal
  • Ubuntu LTS minimal
  • Ubunto minimal

Ein erneuter Anruf bei der Hotline ergab auch wieder nur die Info, dass man nur die fertigen Images nehmen müsste. Wenn man Debian mit Plesk haben möchte, so wäre dies gar nicht möglich.
Ich klärte ihn also auf, dass ich Plesk wohl dann einfach geschwind selber installiere. Da klang er recht erstaunt konnte mir aber auch nicht mitteilen, wo ich im Kundeninterface den Plesk key bekäme. Es gäbe diesen nur bereits eingespielt mit den fertigen Images.

Ich könne aber dort den Key exportieren. Um den Plesk 9 Key zu bekommen, müsse ich jedoch erst den alten Server von Plesk 8 auf Plesk 9 updaten und dann den Key exportieren…

Gesagt getan, nach einem Upgrade auf Plesk 9 exportierte ich denn den Key und startet die Installation.

Die Zeit während der Systeminstallation nutzte ich dann für ein wenig lesen in den Plesk Releasenotes und entdeckte dort folgende System Requirements:

  • Debian 3.1
  • Debian 4.0
  • Ubuntu 6.06
  • Ubuntu 7.10
  • Ubuntu 8.04

Nett, dass die einzigen von 3+3 mit Plesk angebotenen Distributionen gar net offiziell von Parallels supportet werden. :-)

Mal wieder eine nette Erfahrung :-)

Server? Wieso ich hab doch schon einen.

Vor ca. 3 Monaten haben wir ein Projekt bei einem Start-Up Unternehmen begonnen. Für den Betrieb eben dieser neuen Software wird ein eigener Server im Internet benötigt. Im Rahmen der Angebotserstellung haben wir dem Kunden natürlich einen managed Server hierfür angeboten.

In der Beauftragung ging der Kunden jedoch zu keinem Zeitpunkt auf den Server ein. Er fragte jedoch öfters nach, wann die Software denn released werden könnte.

Als wir Ihn dann wiederholt darauf ansprachen, dass wir noch keinen Produktiv-Server dafür hätten und hier noch auf Rückmeldung von ihm warten, teilte er uns mit, dass er doch schon längst einen Server bei einem anderen Anbieter hätte…

Naja, erwartungsgemäß war dieser natürlich denkbar ungünstig installiert (Windows 2003 Web Edition, Plesk8). Und das ist für eine Anwendung die auf Apache mit PHP5 läuft sehr unpraktisch, der Plesk unter Windows den IIS verwendet… Abgesehen davon, dass Plesk echt reudig ist….

Naja ca. 2 Tage zusätzlicher Aufwand für die Einrichtung des Servers… Da frage ich mich doch, wieso man uns dies nicht bereits frühzeitig mitteilte, dann hätte man das ganze schicker planen können.