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Artikel Tagged ‘linux’

Linux Bash Scripting: mittels SED den führenden Punkt aus dem Dateinamen entfernen

3. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Manchmal kann es notwending sein, dass man eine Dateioperation für eine größere Menge an versteckten Dateien oder Ordnern unter Linux durchführen muss.

for j in `ls -a`

do

export i=`echo $j | sed -e s/’\.’//g`
echo “Working on $i ( $j )”

done

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IGEL UMS – Automatisches Registrieren über DHCP-Option 224

25. June 2010 TheMaster Keine Kommentare

Um einen IGEL ThinClient automatisch am UMS zu registrieren muss ein DNS Eintrag oder eine DHCP-Option gesetzt werden. Da der IGEL Support beides Empfiehlt und unter Linux die Einstellung im DHCP etwas komplizierter ist hier die kurze Anleitung.

Um die DHCP-Option 224 als String auf die IP-Adresse zu setzen einfach der dhcpd.conf im entsprechenden Abschnitt (z.B. im globalen Bereich) folgendes hinzufügen:

option igelumsserver code 224 = text;
option igelumsserver “192.168.2.2″;

Die IP-Adresse (hier 192.168.2.2) muss natürlich gegen die IP-Adresse des UMS Servers gesetzt werden.

Und natürlich den DNS Eintrag igelumsserver ebenfalls auf die IP-Adresse des UMS Servers setzen (A-Eintrag).

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Debian Linux – icedove & icewesel abgewöhnen

4. April 2010 TheMaster Keine Kommentare

Ich bin ja bekennender Debian-Fan. Auch für den Desktop & Laptop. Das einzige was mich seit Jahren immer wieder nervt, sind die beiden Debian-Versionen von Mozilla Thunderbird und Mozilla Firefox.  So heissen sie in Debian icedove und iceweasel.

Da ich doch eher auf das Originalstehe – was afaik auch stabiler läuft – habe ich meinem Laptop immer wieder die symlinks in /usr/bin/ auf die in /opt installierten Originalversionen geändert. Damit kann man sehr gut arbeiten.

Was jetzt aber noch nervig war, dass jedes mal wenn es ein Update von icewesel und icedove gab, dieses per apt-get automatisch installiert wurde. Und das musste jetzt endlich weg. Wie das geht? Sehr simpel. Hierzu bietet apt-get / aptitude das sogenannte “Apt-Pinning”. Diese wird wird über die Datei

/etc/apt/preferences

gesteuert. Um icedove und icewesel hier einzupflegen benötigen wir erstmal die Versionen die wir derzeit installiert haben:

root@laptop:~# apt-cache show icedove | grep Version
Version: 2.0.0.24-0lenny1
Version: 2.0.0.22-0len1

root@laptop:~# apt-cache show iceweasel | grep Version
Version: 3.5.8-1~bpo50+2
Version: 3.0.6-3

Die untere Zeile zeigt uns hi

er die aktuell installierte Version an. In meinem Fall also icedove 2.0.0.22-olenny1 und iceweasel 3.0.6-3

Nun tragen wir diese Versionen in die /etc/apt/preferences ein:

Package: icedove
Pin: version 2.0.0.22-olenny1
Pin-Priority: 989

Package: iceweasel
Pin: version 3.0.6-3
Pin-Priority: 989

Damit geben wir dem Paketen jeweils die Pin-Priorität 989 und auf die Versionen 2.0.0.22 und 3.0.6-3 festgeschrieben. Den Erfolg können können wir mittels

apt-cache policy

prüfen. Das Ergebnisse sollte dem hier entsprechen:

[...]
Per Pinning verwaltete Pakete:
icedove -> 2.0.0.22-0lenny1
iceweasel -> 3.0.6-3

Die genaue Beschreibung wie Apt-Pinning funktioniert ist sehr komplex, sehr gut beschrieben ist dieses im Debian Anwenderhandbuch, welches ich hier neben dem Apt Howto als Wissensquelle verwendet habe.

prosieben / vodafone Surfstick unter Debian Linux (Huawei E160E HSDPA)

16. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

Um unterwegs mit dem Laptop surfen zu können ohne das Handy zu belegen, habe ich mir die Tage einen proSieben Surfstick gegönnt. Für gerade mal 30,- EUR gibt’s ein vernünftiges Preis/Leistungs Verhältnis.

Die Konditionen:

1 Stunde: 0,77 EUR
12 Stunden (Tag): 1,99 EUR
3 Tage: 3,99 EUR
7 Tage: 8,99 EUR

Da kann man echt nichts sagen. Und wenn’s irgendwann was günstigeres gibt, dann kann man immer moch eine andere SIMKarte einlegen.

Da es im Internet aber leider wenig Infos gibt, wie man den Stick (Es ist ein HUAWEI Mobile Connect E160E HSDPA USB Stick) unter Linux installiert, bzw ob dieses überhaupt klappt hier ein kleiner Erfahrungsbericht:

Unter Windows
Auf dem Netbook (DELL Latitude 2100) war der UMTS Stick schnell installiert. In einen freien USB Port eingesteckt, als CD Laufwerk erkannt. Danach das per autorun vorgeschlagene Setup ausführen.

Kurze Zeit später kann man schon mit dem Stick online gehen.

Unter Linux
Da ich unter Linux auf meinem Netbook in der Regel über mein mittels Bluetooth verbundenen Handy surfe (ohne Zeitbegrenzung, dafür mit Volumenbegrenzung.) brauche ich den Stick primär für meinen mit Linux betriebenen DELL Latitude D520.

Zuerst brauchen wir natürlich ein passendes Programm. Ich empfehle hierfür das Kommandozeilenprogramm wvdial, welches in meinem Test problemloser lief als gnome-ppp.

Schritt 1)
wvdial installieren:

apt-get install wvdial

Schritt 2)
wvdial vorkonfigurieren.
Hierzu das UTMS Modem in einen freien USB Port einstecken, kurze Zeit warten und dann

wvdialconf

ausführen.

Schritt 3)
wvdial.conf anpassen.
Damit wir uns jetzt auch erfolgreich einwählen können, passen wir die Datei /etc/wvdial an unsere Anforderungen an:

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Modem Type = Analog Modem
ISDN = 0
New PPPD = yes
Modem = /dev/ttyUSB0
Baud = 921600

[Dialer umts]
Carrier Check = no
Init3 = AT+CPIN=1234
Init4 = AT+CGDCONT=1,”IP”,”event.vodafone.de”
Stupid Mode = 1
Phone = *99***1#
Dialer Command = ATD
Dial Attemps = 2
Username = egal
Password = egal

Im Abschnitt [Dialer umts] bitte die eigene SIM Karten PIN eingeben (anstatt 1234). Unter [Dialer umts] bitte bei Bedarf den APN anpassen (hier: event.vodafone.de – gültig für prosieben, n24 Surfsticks etc.).

Schritt 4)
Einwahl.

Haben wir alle Konfigurationen vorgenommen, können wir uns einwählen. Hierzu einfach auf der Eingabeaufforderung als Root

wvdial umts

eingeben und kurze Zeit später ist man schon online.

Viel Spaß beim mobilen Surfen.

Sobald ich meine 8GB microSD Karte habe, werde ich testen ob der Surfstick auch unter Linux als USB Stick funktioniert. Ich werde berichten.

NFS: mount request from unknown host

7. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

mount request from unknown host

Diese Meldung bekam ich bis eben beim mounten meines NFS shares auf meinem privaten Fileserver daheim. Der Client bekam ein einfaches permission denied.

Die Ursache war ganz einfach. Man ist ja Wildcards in der /etc/exports gewohnt. Also z.B.

/srv/nfs       *.mylan.de(rw) 10.99.15.12(rw)

Ich hatte dieses einfach ohne zu überlegen auf IPs übertragen. Also folgenden Eintrag:

/srv/nfs       *.mylan.de(rw) 10.99.15.*(rw)

Damit wollte ich dem kompletten IP Range 10.99.15.1 bis 10.99.15.254 den Zugriff ermöglichen. Aber Wildcards (*) sind bei IPs nicht erlaubt, nur bei Hostnames. Um IP-Ranges zuzulassen muss der IP Rangen mit Netzmaske angegeben werden:

/srv/nfs       *.mylan.de(rw) 10.99.15.0/24(rw)

Nach einem kurzen/etc/init.d/nfs-kernel-server restart läuft es dann auch so wie’s sollte. Manchmal frage ich mich wie doof man sein kann :-)

SFTP über Linuxkonsole

25. February 2010 TheMaster 1 Kommentar

Bei einem unserer management-Kunden sichern wir die Daten der einzelnen Server regelmäßig auf einen lediglich innerhalb des RZs erreichbaren Server. Auf diesen kann per rsync, unison und sftp zugegriffen werden.

Für die Erfolgskontrolle und natürlich im worst-Case ist es notwendig, dass wir ab und zu auf den Server per sftp draufschauen. Da unsere Büro aber leider nicht innerhalb des dortigen RZs steht, ein VPN Zugang etwas oversized wäre habe ich eine Alternative gesucht und gefunden:

lftp

lftp steht unter Debian als APT Packages zur Verfügung: apt-get install lftp. In der Regel ist openssl bereits installiert, womit dann ein einfacher connect zum sftp Server möglich ist:

sftp://<username>:<password>@<ftphost>

Nach dem connect stehen die üblichen FTP Commands zum browsen, down- und uploaden zur Verfügung.

Informationen zu lftp gibt’s auf der Projektwebseite: http://lftp.yar.ru und auf  http://how-to.wikia.com

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Java im Firefox 3.6 unter Linux

7. February 2010 TheMaster Keine Kommentare

Nach dem Update meines geliebten FF auf die Version 3.6 stieg mein Java aus…

Ursache ist, dass der FF 3.6 mindes Java 6 Update 10 benötigt. Dieses wir auch nicht mehr über die libjavaplugin_oji.so im FF eingebunden, sondern über die libnpjp2.so.

Also was machen? Neueste Version herunterladen und korrekt verlinken:

Download unter: http://www.java.com/de/download/manual.jsp

Danach die selfextracting Binary nach /opt entpacken und ins Plugin Verzeichnis von Firefox wechseln.

cd /opt/firefox/plugins
ln -s /opt/jre1.6.0_18/lib/i386/libnpjp2.so .

Danach den Firefox neu starten und schon klappt es wieder mit Java. BTW: Eine Testseite ob das Javaplugin läuft:

http://www.java.com/de/download/help/testvm.xml

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