Das nenne ich ‘nen perfekte Supportweg:
- Webhoster zieht räumlich um
- Technikbetreuung der WEbhosting-Servers dieses Anbieters findet durch uns statt
- Kunde erreicht Webhoster telefonisch nicht
- Kunde macht Whois auf ServerIP
- Kunde ruft im Rechenzentrum an
- Kunde wird an CoLocation Betreiber weitergeleitet
- CoLocation Betreiber erreicht Geschäftsführer von Webhoster nicht und informiert uns
- Wir Informieren den Abteilungsleiter und dieser ruft den Kunden zurück
Eigentlich ein nahezu perfekter Support-Ablauf oder nicht?
Eben in einem Angebot entdeckt:
Wenn Sie Fragen oder die Vertragsunterlagen wünschen, können Sie sich gerne und jederzeit an unseren Vertrieb wenden.
Ja wie? Ob der Kunde Fragen wünscht?
Vor ca. 3 Monaten haben wir ein Projekt bei einem Start-Up Unternehmen begonnen. Für den Betrieb eben dieser neuen Software wird ein eigener Server im Internet benötigt. Im Rahmen der Angebotserstellung haben wir dem Kunden natürlich einen managed Server hierfür angeboten.
In der Beauftragung ging der Kunden jedoch zu keinem Zeitpunkt auf den Server ein. Er fragte jedoch öfters nach, wann die Software denn released werden könnte.
Als wir Ihn dann wiederholt darauf ansprachen, dass wir noch keinen Produktiv-Server dafür hätten und hier noch auf Rückmeldung von ihm warten, teilte er uns mit, dass er doch schon längst einen Server bei einem anderen Anbieter hätte…
Naja, erwartungsgemäß war dieser natürlich denkbar ungünstig installiert (Windows 2003 Web Edition, Plesk8). Und das ist für eine Anwendung die auf Apache mit PHP5 läuft sehr unpraktisch, der Plesk unter Windows den IIS verwendet… Abgesehen davon, dass Plesk echt reudig ist….
Naja ca. 2 Tage zusätzlicher Aufwand für die Einrichtung des Servers… Da frage ich mich doch, wieso man uns dies nicht bereits frühzeitig mitteilte, dann hätte man das ganze schicker planen können.
Gerade heute morgen habe ich noch einen Beitrag geschrieben zur Nicht-Fähigkeit einiger Support-Mitarbeiter zu lesen.
Aber wie ein Beitrag in der Webhostlist zeigte, ist das Lesen wirklich extrem schwer.
Traurig an dieser Sache ist leider, dass diese Person einen eigenen (V)-Server betreibt. Und wenn man nicht mal eine Fehlermeldung wie
/etc/init.d/mysql: ERROR: The partition with /var/lib/mysql is too full!
versteht, dann prost mahlzeit….
Fassen wir doch mal kurz zusammen, welche Fehlermeldungen man verstehen sollte:
/etc/init.d/mysql: ERROR: The partition with /var/lib/mysql is too full!
Warning: Unknown: write failed: No space left on device (28) in Unknown on line 0
Warning: session_write_close() [function.session-write-close]: write failed: No space left on device (28) in /var/www/confixx/html/phpMyAdmin/libraries/common.lib.php on line 698
Ist schon arg traurig, wer heutzutages alles einen eigenen Server betreiben kann. Kein Wunder, dass so viele Botnets im Internet mit Erfolg unterwegs sind…
Letzte Kommentare