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SVN im Eclipse: Revisionsangaben im Dateikopf

20. June 2010 TheMaster 1 Kommentar

Um zu erkennen, wann eine Datei das letzte mal bearbeiten (bzw. commited) wurde ist es sehr hilfreich, wenn dies im Seitenkopf steht. SVN bietet hierzu eine einfache Möglichkeit an. die SVN:keywords.

Zur Aktivierung dieser nützlichen Funktion im Seitenkopf folgendes eintragen:

// File name: $HeadURL$
// Revision: $Revision$
// Last modified: $Date$
// Last modified by: $Author$
// $Id$

Und für die betroffenden Dateien noch die Property

svn:keywords

auf

Author Date Id Revision HeadURL

setzen.

Damit ersetzt Eclipse die genannten Variablen durch die entsprechenden Angaben aus Eclipse. Um die Property für alle Dateien zu setzen, einfach auf der Kommandozeile in das entsprechende Verzeichnis wechseln und mittels folgenden Befehl den Befehl svn probset svn:keywords ‘Author Date Id Revision HeadURL’ rekursiv auf alle Dateien ausführen die auf .php enden:

find -name \*.php -exec svn propset svn:keywords ‘Date Revision Author HeadURL Id’ {} \;

Nach dem nächsten commit über Eclipse zeigt der Eclipse Editor die entsprechenden Informationen im Kopf an. z.B:

// File name: $HeadURL: http://svn.mycompany/repository/src/myscript.php $
// Revision: $Revision: 45 $
// Last modified: $Date: 2010-06-20 17:18:17 +0200 (So, 20 Jun 2010) $
// Last modified by: $Author: omethfessel $
// $Id: myscript.php 45 2010-06-20 15:18:17Z omethfessel $

Natürlich kann man die gewählten Informationen auch einschränken. z.B. $Id$ enthält alles relevante in einer Zeile.

Vielen Dank die beide beiden Quellen:

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Debian auf DELL R210 / R510 / Optiplex 380/980 etc.

28. May 2010 TheMaster 1 Kommentar

Die neuen Modelle aus dem Hause Dell kommen mit einerNetzwerkarte vom Typ NetXtreme II BCM5716

Broadcom Corporation NetXtreme II BCM5716 Gigabit Ethernet (rev 20)

Die für diese Karte notwendige Firmware ist zwar im Paket firmware-bnx2 enthalten (Es ist ja eine BNX2 Karte) jedoch erkennt Debian diese Karte leider in der aktuellen Version 5.0.4 (Lenny) nicht. Ähnlich ist es wohl bei Ubuntu 8.04.

Ursache ist wohl, dass die PCI ID des aktuellen Modells BCM5716 nicht im System bekannt ist.
Debian hat den Bug bereits seit Januar in der Bug-Liste* und verspricht eine Lösung im nächsten Release von Lenny (5.0.5). Abhilfe schafft hier die Installation von Debian Squeeze (Testing). Aber in wie fern dieses sinnvoll ist mag jeder selbst wissen. Ich bleib lieber beim aktuellen Stable Release und Patche das System mit wenigen Handgriffen.

1) Grundsystem
Installation von Debian 5.0.5 Lenny über die Netinstall-CD ohne Netzwerkkarte (sobald die Erkennung der Netzwerkkarte fehlschlägt alle weiteren Schritte manuell durchlaufen.
Natürlich können wir hier kein Netzrepository verwenden, aber alles Notwendige ist auf der CD enthalten.

2) System starten
Sobald die Installation abgeschlossen ist, starten wir wie üblich in unser neues System und loggen uns als root ein.

3) Übertragen des Patches / Hooks
Bevor wir am System selbst weitermachen können, müssen wir die folgenden beiden Dateien herunterladen:
- BNX2-Firmware als .deb
- Kernel-Module-Patch – Debian Variante (ACHTUNG: Ubuntu benötigt eine andere Variante)

Diese laden wir einfach auf einen USB-Stick und übertragen diese so auf unseren neuen Server / Desktoprechner.
Für den weiteren Verlaufen nehmen wir an, dass der USB-Stick nach /mnt gemountet wurde und die Dateien im Root-Verzeichnis des Sticks liegen.

4) Installation BNX2-Firmware
Damit das System die Karte später auch wirklich ansteuern kann, wird die Firmware installiert.

dpkg -i /mnt/firmware-bnx2_0.14+lenny2_all.deb

5) Installation Kernel-Module-Patch
Damit der Kernel die Karte jetzt korrekt erkennt, muss das Kernel-Modul entsprechend gepatcht werden. Herzu kopieren wir die entsprechende Patch-Datei nach /etc/initramfs-tools/hooks und sorgen dafür, dass die Datei ausführbar ist

cp /mnt/bnx2.debian /etc/initramfs-tools/hooks
chmod +x /etc/initramfs-tools/hooks/bnx2.debian

Um den Patch zu aktivieren rebuilden wir die initramdisk des Kernels.

dpkg-reconfigure linux-image-`uname -r`

6) Anpassen der Netzwerkconfig
Da unser System ja bisher keine Netzwerkkarte hatte, müssen wir ihm natürlich noch sagen welche Interfaces er hat. Wir nehmen an, wir möchten beide onBoard NICs mittels DHCP konfigurieren. Dies ist natürlich bei Servern eher unüblich, aber die statische IP bekommt man ja selbst sehr einfach hin :-)

Wir bearbeiten die /etc/network/interfaces und fügen ein:

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

auto eth1
iface eth1 inet dhcp

Jetzt noch in der /etc/hostname den Rechnernamen anpassen und eventuell die /etc/hosts noch aktualisieren.

7) Neustart
Nun noch das System neustarten und schon haben wir zwei Netzwerkinterfaces im System über die onBoard Netzwerkports.

Kernel-Updates
Das schöne ist, dadurch dass wir den Patch direkt in den initramfs-tools installiert haben gilt dieser automatisch für alle neuen Kernel. Wir müssen beim Kernel-Update also nicht darauf achten, ob der neue Kernel den wir installieren möchten den Bug nicht mehr hat. :-)

Vielen Dank an Jürgen Pabel für die Lösung die ich oben dargestellt habe.

Funktionierender Installer
Wer es einfacher haben möchte kann auch die aktuelle Version des Debian Installers mit einem funktionierenden Kernel verwenden. Danke an Mark auf Jürgen’s Blog für die Bereitstellung des Installers.

- Debian 5.0.4 Lenny Installer AMD64 – netinstall ISO Image
- Debian 5.0.4 Lenny Installer i386 – netinstall ISO Image

Achtung: Die Installation des Installers hat den Haken, dass bei Kernel-Updates der Patch nicht automatisch enthalten ist. Denkbar wäre es aber sicherlich, die Grundinstallation mit dem modifizierten Installation von Mark durchzuführen und dann den Kernel-Patch in /etc/initramfs-tools/hooks/ zu installieren.
Den Installer habe ich selbst jedoch – noch – nicht ausprobiert.

* http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=565353

prosieben / vodafone Surfstick unter Debian Linux (Huawei E160E HSDPA)

16. March 2010 TheMaster 5 Kommentare

Um unterwegs mit dem Laptop surfen zu können ohne das Handy zu belegen, habe ich mir die Tage einen proSieben Surfstick gegönnt. Für gerade mal 30,- EUR gibt’s ein vernünftiges Preis/Leistungs Verhältnis.

Die Konditionen:

1 Stunde: 0,77 EUR
12 Stunden (Tag): 1,99 EUR
3 Tage: 3,99 EUR
7 Tage: 8,99 EUR

Da kann man echt nichts sagen. Und wenn’s irgendwann was günstigeres gibt, dann kann man immer moch eine andere SIMKarte einlegen.

Da es im Internet aber leider wenig Infos gibt, wie man den Stick (Es ist ein HUAWEI Mobile Connect E160E HSDPA USB Stick) unter Linux installiert, bzw ob dieses überhaupt klappt hier ein kleiner Erfahrungsbericht:

Unter Windows
Auf dem Netbook (DELL Latitude 2100) war der UMTS Stick schnell installiert. In einen freien USB Port eingesteckt, als CD Laufwerk erkannt. Danach das per autorun vorgeschlagene Setup ausführen.

Kurze Zeit später kann man schon mit dem Stick online gehen.

Unter Linux
Da ich unter Linux auf meinem Netbook in der Regel über mein mittels Bluetooth verbundenen Handy surfe (ohne Zeitbegrenzung, dafür mit Volumenbegrenzung.) brauche ich den Stick primär für meinen mit Linux betriebenen DELL Latitude D520.

Zuerst brauchen wir natürlich ein passendes Programm. Ich empfehle hierfür das Kommandozeilenprogramm wvdial, welches in meinem Test problemloser lief als gnome-ppp.

Schritt 1)
wvdial installieren:

apt-get install wvdial

Schritt 2)
wvdial vorkonfigurieren.
Hierzu das UTMS Modem in einen freien USB Port einstecken, kurze Zeit warten und dann

wvdialconf

ausführen.

Schritt 3)
wvdial.conf anpassen.
Damit wir uns jetzt auch erfolgreich einwählen können, passen wir die Datei /etc/wvdial an unsere Anforderungen an:

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Modem Type = Analog Modem
ISDN = 0
New PPPD = yes
Modem = /dev/ttyUSB0
Baud = 921600

[Dialer umts]
Carrier Check = no
Init3 = AT+CPIN=1234
Init4 = AT+CGDCONT=1,”IP”,”event.vodafone.de”
Stupid Mode = 1
Phone = *99***1#
Dialer Command = ATD
Dial Attemps = 2
Username = egal
Password = egal

Im Abschnitt [Dialer umts] bitte die eigene SIM Karten PIN eingeben (anstatt 1234). Unter [Dialer umts] bitte bei Bedarf den APN anpassen (hier: event.vodafone.de – gültig für prosieben, n24 Surfsticks etc.).

Schritt 4)
Einwahl.

Haben wir alle Konfigurationen vorgenommen, können wir uns einwählen. Hierzu einfach auf der Eingabeaufforderung als Root

wvdial umts

eingeben und kurze Zeit später ist man schon online.

Viel Spaß beim mobilen Surfen.

Sobald ich meine 8GB microSD Karte habe, werde ich testen ob der Surfstick auch unter Linux als USB Stick funktioniert. Ich werde berichten.

Java im Firefox 3.6 unter Linux

7. February 2010 TheMaster Keine Kommentare

Nach dem Update meines geliebten FF auf die Version 3.6 stieg mein Java aus…

Ursache ist, dass der FF 3.6 mindes Java 6 Update 10 benötigt. Dieses wir auch nicht mehr über die libjavaplugin_oji.so im FF eingebunden, sondern über die libnpjp2.so.

Also was machen? Neueste Version herunterladen und korrekt verlinken:

Download unter: http://www.java.com/de/download/manual.jsp

Danach die selfextracting Binary nach /opt entpacken und ins Plugin Verzeichnis von Firefox wechseln.

cd /opt/firefox/plugins
ln -s /opt/jre1.6.0_18/lib/i386/libnpjp2.so .

Danach den Firefox neu starten und schon klappt es wieder mit Java. BTW: Eine Testseite ob das Javaplugin läuft:

http://www.java.com/de/download/help/testvm.xml

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Nettes bebildertes Howto zum Grafikkartentausch

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UMTS Internet mit Debian Linux 5.0 lenny und dem Sony Ericsson P1i

26. April 2009 TheMaster Keine Kommentare

Seit über einem Jahr habe ich ja jetzt mein SE P1i in Betrieb und surfe über UMTS direkt auf dem Handy im Internet.

So manches mal (z.B: Serverprobleme) hab ich mir immer gewünscht, es einfach an den Laptop anzustecken und ich kann damit surfen bzw. per SSH arbeiten.

Jetzt wo ich mein zweites USB Datenkabel habe (das erste ist im Büro zum Anschluss der Lade-/Datenstation) habe mir die 15 Minuten Zeit genommen und mal etwas gegoggelt.

Dabei stieß ich auf ein klasse HowTo:

http://bayanijuan.blogspot.com/2007/09/howto-connect-to-internet-using-se.html

Dank dessen bin ich nun auch auf der Autobahn onlinefähig mit meinem Laptop, ohne mir neue Hardware bzw. SIM Karten anschaffen zu müssen.

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