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Artikel Tagged ‘Hotline’

MS Office 2010 – Advoware Speichern zur Akte

19. September 2011 TheMaster Keine Kommentare

Auf einem neuen PC mit Microsoft Office 2010 Home & Business PKC (intern als Microsoft Office Single Image 2010 bezeichnet) schlug bei einem unserer Kunden der Advoware als Anwaltssoftware verwendet der Speichern zur Akte beim Schliessen des Dokuments fehl.

Ursache war ein falsch Eingestelltes Standardspeicherformat für neue Dokumente. Beim erstmaligen Aufruf hatte der Kunde “Open Document”, also .odt (welches auch OpenOffice verwendet) gewählt. Dies hat sich Office auch bei mehrmaligen Neuinstallieren gemerkt. Daher viel es nicht auf.

Also einfach über die Word-Optionen unter “Speichern” das Standardspeicherformat korrigiert und siehe da, es geht wieder.

Die Advowarehotline hat es übrigens auf die PKC Version geschoben, was aber rein technisch nicht sein kann, da die PKC den selben Funktionsumfang hat wie die DVD Version. Ebenso hatte man dort auf Microsofthotline verwiesen, welche natürlich nichts machen konnte, da es sich um ein “Problem” des Addins handelt und der dortige Support das Problem lösen müsste. Diese haben sich aber an den SingleImage aufgehängt. Wahrscheinlich, weil man dadurch davon ausging, es handelt sich um das Office 2010 Starter, welches ja offiziell als Grundlage für die PKC Versionen benötigt wird.

Naja, da sieht man mal wieder wie gut die Anwendungshotlines doch sind. Aber somit haben wir EDV Dienstleister wieder einen Beweis mehr für unsere Daseinsberechtigung.

Aktion Kündigung abgelaufen

7. October 2010 TheMaster Keine Kommentare

Für einen Kunden, habe ich bei einem größeren deutschen Webhosting-Unternehmen online die Kündigung des Hosting-Paketes zum Providerwechsel erfasst. Seit einigen Jahren verlangt das Unternehmen sporadisch, dass man zum freischalten des Kündigungsfaxes eine Hotline anruft.

So auch mal wieder in diesem Fall. Leider teilt mir die Bandansage seit 3 Tagen nach Eingabe der Kundennummer mit, dass diese Aktion ausgelaufen sei.
Eine böse Zunge könnte jetzt behaupten, dass das Unternehmen die Möglichkeit der Kündigung nur temporär als Sonderangebot hatte und dies nicht mehr möglich sei :-)

Ihre T-Online Anfrage

12. March 2010 TheMaster 1 Kommentar

Heute morgen erhielt ich auf die info@ eMailadresse eine eMail von der Hotline meines Home-ISPs:

vielen Dank für Ihre aktive Mitarbeit und die übersandten Informationen.

Um den von Ihnen geschilderten Sachverhalt fachgerecht zu prüfen, teilen Sie uns bitte folgende Informationen mit:

* Die IP-Adressen der Rechner, von denen der “traceroute” ausgeführt wurde
* Zusätzlich benötigen wir den genauen Zeitpunkt
* Die Einwahl-Nummern, mit denen die Einwahl stattgefunden hat

Geben Sie bitte beim Beantworten der E-Mail die Vorgangsnummer mit an. Diese teilen wir Ihnen gerne mit und sie lautet: XXXXXXXX.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort und wünschen Ihnen einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Ich freu mich ja immer, wenn ich Hilfe bekomme und helfe auch gerne Probleme zu lösen. Aber ich kann mich nicht daran erinnern in der letzten Zeit eine Anfrage an die Hotline meines ISP von daheim  gestellt zu haben. Irgendwann anfang letzten Jahres vielleicht, aber ob das die Bearbeitung der Anfrage ist?

Der eMailheader sieht übrigens sehr sauber aus. Die eMail stammt tatsächlich von einem ISP Mailserver und hat keinerlei Anzeichen auf Spam oder ähnlichem. Auch Virenfrei ist sie.
Naja, ich hab mal die Hotline gefragt, wie ich Ihnen denn helfen kann. Mal schauen, ob ich 2011 die Antwort habe oder vielleicht noch diesen Monat.

Mutige Hotline Mitarbeiterin

21. January 2010 TheMaster Keine Kommentare

Nachdem mein vor Weihnachten bestelltes Headset für mein SNOM VoIP Telefon noch nicht da ist habe ich mal wieder in den Bestellstatus geschaut.

Der Liefertermin wurde zwischenzeitlich nach hinten verschoben. Laut aktuellem Status soll die Ware zwischen dem 2. und 4. Februar bei mir eintreffen. Da ich das Headset aber dann doch schon irgendwie brauche hab ich mich mal auf die Suche nach einem Alternativanbieter gemacht.

Nachdem es dort etwas teurer war hab ich einfach mal bei dem Händler angerufen (die mit dem A vorne und dem gut besuchten Webshop). Bis hierhin ist ja alles super und normal, aber was dann passierte lässt mich noch immer Schmunzeln. Der Dialog im groben:

Agent: Guten Tag bei A….., was kann ich für Sie tun?
Ich: Guten Tag [...] Ich hab eine Frage zu meiner Bestellung. Darf ich Ihnen mal die Bestellnummer geben?
Agent: Nein, leider nicht.
Ich: …………………… öhm
Agent: Nicht lachen! (Was ich bis dahin gar net tat, aber es dann raffte und loslachte).
….

Und so zog sich das Gespräch dann weiter. Den Mut muss man erstmal haben bei einem der wohl größten Deutschen Versandhandel zu arbeiten und einem Kunden am Telefon zu erzählen, dass man ihr die Bestellnummer nicht geben dürfe… Respekt und vor allem Danke für das sehr angenehme Gespräch Frau S.

So long, ich geh weiter schmunzeln und arbeite wieder was :-)

Machen Sie doch was Sie wollen!

Dies hörte ich eben, als ich bei einem größeren Inkassobüro anrief.

Zur Vorgeschichte:
Gestern erhielt ich zwei Schreiben, in denen zur Zahlung von knapp 450,- EUR aufgefordert werden. Einmal ein Einkauf bei einem renomierten Bekleidungsgeschäft, einmal für den Einkauf bei einem Optiker.
Angemahnt wurden Einkäufe in einem ca. 50 km entfernten Ort anfang April.
Ich wurde sehr schnell stutzig, da ich doch an diesem Tag gar nicht in diesem Ort war. Auch habe ich seit einigen Monaten in eben diesem Bekleidungsgeschäft eingekauft.

Ich dachte erste an EC Kartenbetrug. Mir fiel dann jedoch auf, dass Gelder von einem mir unbekannten Konto bei einer Bank, bei der ich kein Kunde bin eingezogen werden sollten.

Also flugs bei eben dieser Bank angerufen und um Auskunft gebeten. Man bestätige mir, dass ich bei diesem Konto nicht als Inhaber eingetragen sei. Dies hatte mich für die Nacht erstmal beruhigt, da ich schonmal nicht irgendwo Konto hätte, die auf meinen Namen laufen, jemand unbekanntes dieses jedoch nutzt.

Heute morgen dann telefonisch die Inkassofirma erreicht. Man teilte mir am Telefon recht lapidar mit
“OK, wir korrigieren das. Schmeissen Sie die Zahlungsaufforderungen weg.”
Auf meine Bitte hin, mir dies schriftlich zu bestätigen wurde man recht schnell unfreundlich.
Es würde doch so ausreichen und das wäre schon OK.

Da ich natürlich nicht gewillt mir, mittlere dreistellige Forderungen gegen meine Person, die unberichtigt sind offen stehen zu lassen, bzw. mich auf eine mündliche, nicht nachweisbare Aussage auszuruhen bat ich um die simple schriftliche Bestätigung.

Dies bräuchte man doch nicht und ich solle mich dazu schriftlich an sein Unternehmen wenden. So “erklärte” mein Ansprechpartner weiter…

Ich sprach dann kurz an, dass ich dann natürlich auch um eine Kostenerstattung für die unnötigen Aufwände beten muss kam dann nur noch

Dann machen Sie doch was Sie wollen!

Gefolgt von einem Intervall an kurzen Tönen (tut – tut – tut – tut …)

Naja, mal sehen. Das Schreiben ist raus und eine Frist gesetzt. Mal sehen wann und wie man reagiert.

Sieg über Lexware: EntityContext: ‘Professional’ could not be found.

15. January 2008 TheMaster 3 Kommentare

Seit nun ca. 2 Wochen kämpfe ich auf einem Kundenrechner mit dem Update von Lexware Lohn + Gehalt Pro auf die Version 2008.

Der Kunde hat auf einem Windows XP Pro Rechner mittels der Terminalserveremulation XP-Unlimited* Lexware Lohn + Gehalt laufen. Dies sollte nun natürlich zum Jahreswechsel auf die aktuelle Version geupdated werden.

Gesagt getan, also einen Termin für das Update ausgemacht und Nachts einfach mal frohen Mutes das Update eingespielt. Plopp kamen zwei Fehlermeldungen

Fehler bei der Selbstregistrierung:

Die Dateien LxSync10.dll und LxMper10.dll konnten nicht registriert werden:

“Das angegebene Modul wurde nicht gefunden.”

Fehler bei der Selbstregistrierung: Die Dateien LxSync10.dll und LxMper10.dll konnten nicht registriert werden

Naja ok, notieren wir das mal und die DLLs dann nachher manuell Nachregistrieren:

Loadlibrary(“LxSync10.dll”): Das angegeben Modul wurde nicht gefunden.
Loadlibrary(

Loadlibrary(“LxMper10.dll”): Das angegeben Modul wurde nicht gefunden.
Loadlibrary(

Na super, also irgendein Fehler im Lexware. Also alles wieder runter und neu drauf. Selber Fehler.

Lexwarehotline angerufen: OK, wir geben das an die Experten weiter, die melden sich bei Ihnen.

Die riefen dann letzten Donnerstag an. Wir machten einen Termin für Montag 8 Uhr aus. Um 8.20 riefen sie dann auch an. Wir deinstallierten Lexware komplett, bereinigten einige Ordner und die Registry von Lexware und installierte es neu.

Und oh wunder, selbes Problem. Auf einmal meinte der Support, dass es wohl daran liege, dass das xpunlimited für Lexware ein Terminalserver darstellt, und dieses wird nicht supportet.

Man versprach mir eine eMail zu schicken mit einem Workaround der jedoch inoffiziell sei, also auf eigene Gefahr.

Tja, die eMail kam dann nach 3 Stunden auch, brachte aber keine Abhilfe.

Also wieder an an die Bastelei.

Am Ende kam heraus, dass die Dateien teils in C:\Programme\Lexware\Gemeinsame Dateien abgelegt werden und teils in c:\Programme\Lexware\Lexware Professional\Gemeinsame Dateien\

Also den Inhalt von 1. Ordner in den 2. kopiert (dort wo die DLLs oben angemeckert werden) und siehe da: die DLLs konnten registriert werden. Und Lexware läuft :-)

* http://www.xpunlimited.nl/