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Artikel Tagged ‘email’

T-Online Mailserver auf Blacklists

12. September 2011 TheMaster 6 Kommentare

Schon nett, dass es auch die großen trifft. Aktuell ist einer der T-Online Mailserver (mail0ut01.t-online.de) auf der Spamcop Blackliste gelistet:

http://www.spamcop.net/w3m?action=blcheck&ip=194.25.134.80

Und da die IP in letzter Zeit sehr oft drauf war, wird sie seitens Spamcop nicht mittels “Express-Delisting” entfernt. Mal sehen, was T-Online macht :-)

BTW: In diesem zusammenhang noch ein Hinweis auf den RBL-Check meine Firma: http://www.rbl-check.eu

Hosted Exchange 2010 – Endlich online

30. March 2011 TheMaster Keine Kommentare

Nach langer Planungs-/Umsetzungs- und Testphase ist es endlich soweit. Unser Hosted-Exchange Produkt ist im Vertrieb.

Zusammen mit einem Partner (IT-Hahn) habe ich im letzten halben Jahr eine Hosted-Exchange Umgebung (geclustert) in Betrieb genommen. Nachdem wir es jetzt bei uns beiden stabil läuft ist heute morgen endlich unsere Produktwebseite online gegangen.

Zugriff ist über Outlook Anyhwere (früher RPC over HTTPs) möglich. Sowohl Outlook 2007 als auch Outlook 2010 können zugreifen. Die eingesetzte Exchange Version ist 2010 SP1 / Hosted Edition.

So können verschiedene Organisationen angelegt und vollkommen getrennt voneinander administriert werden.

Wer Interesse hat einfach melden.

Mailer Dämon Meldungen – eine Erklärung

13. March 2011 TheMaster Keine Kommentare

Da wir in letzter Zeit im Support mehr und mehr Anfragen bzgl. Mail Delivery Meldungen haben, habe ich mir die Mühe gemacht und angefangen die häufigsten Mail Delivery Meldungen in unserer Hosting-Hilfe zu erklären:

MAILER-DAEMON eMailfehlermeldungen

private Nutzung von geschäftlichen eMailaccounts

16. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Immer wieder bekomme ich als IT Systembetreuer von Kunden die Frage gestellt, ob die private Nutzung der geschäftlich zur Verfügung gestellten eMailaccounts zulässig ist und in wie weit der Arbeitgeber in den Account des Arbeitnehmers reinschauen darf (zur Überwachung).

Allgemein gibt es hier wohl lt. verschiedenen Quelle im Internet drei Möglichkeiten:

a) Die private Nutzung ist gemäß Betriebsvereinbarung o.ä. untersagt.
b) Die private Nutzung ist explizit zugelassen.
c) Die private Nutzung der eMailadresse ist nicht explizit geregelt, der Arbeitgeber duldet also die private Nutzung..

In Fall b) und c) ist der Arbeitnehmer dritter im Sinne des TKG (Telekommunikationsgesetzes) und es greifen die Bestimmungen des TMG (Telemediengesetz) in vollem Umfang. Der eMailverkehr gilt für die Handhabung des BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) also – sofern vom AN nicht eindeutig durch Sortigung/ Markierung getrennt – komplett als privat und somit nicht überwachbar. Es muss hier also das Fernmeldegeheimnis ganzheitlich gewahrt werden, womit jegliche Überwachung der Inhalte sowie der Verbindungsdaten der eMailnutzung untersagt ist.

Im Fall a) haben private eMails im geschäftlichen eMailaccount nichts verloren und somit ist der eMailaccount wie der geschäftliche Ablageordner zu betrachten. Somit kann der Arbeitgeber zu jedem Zeitpunkt in die eMails reinschauen und somit dort enthaltenden Schriftverkehr im schlimmsten Fall auch gegen den Arbeitnehmer verwenden (z.B. Beleidigungen des Chefs etc.).

Eine gute Übersicht über dieses Theme bietet der Leitfaden zur Nutzung von eMail und Internet im Unternehmen des BITKOM e.V. welchen ich hier als PDF Download anbiete (Version 1.5. aus Januar 2008). Alternativ kann natürlich die jeweils aktuelle Fassung von der Webseite des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. heruntergeladen werden.

Achtung, dieser Beitrag ist nicht als Rechtsberatung anzusehen, sondern soll vielmehr einen ersten Einblick in das Szenario geben. Weder dieser Beitrag noch der Leitfaden des BITKOM sollten als alleinige Grundlage für eine rechtliche Auseinandersetzung oder eine verbindliche betriebliche Vereinbarung etc. genutzt werden. Es wird dringend geraten die Beauftragung eines externen Beraters (z.B. einen Rechtsanwalt) zu überlegen. Dies ist keine Rechtsberatung.

Lovely Exchange…

Dass die MS Programme sehr gesprächig sind, ist ja einschlägig bekannt.  So heute morgen mal wieder ein entfernter Exchangserver. Ein Kunde wollte eine eMail mit Anhang an ein Krankenhaus hier in der Regions enden. Er bekam jedes mal die simple Meldung

Dies ist eine automatisch erstellte Benachrichtigung +APw-ber den Zustellstatus.

Übermittlung an folgende Empfänger fehlgeschlagen.

user@domain.tld

Nirgens ein Hinweis auf die Ursache, warum die Übermittlung fehlschlug. Auch im Header nicht. Dort war erkennbar, dass die eMail vom Exchangeserver generiert und über den 1&1 Mailserver versendet wurde.

Ein Blick auf die Größe der eMail lies eine Vermutung aufkommen. Die eMail ist zu groß (11,5 MB Anhang). Also Anhang verkleinert und nochmal versendet. Mit Erfolg.
Ich frag mich da schon, wieso kann Exchange nicht einfach reinschreiben, warum es eine eMail nicht ablehnt… Aber das wäre ja wohl gegen die M$ Philosophie.

Das Fax ist zwar immer noch nicht durch, aber nun liegt es gescannt im eMailpostfach des Empfängers.

eMailverlust

12. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

Seit mehreren Tagen haben wir hier mit dem Postfach eines einzelnen Kunden einen größeren Supportaufwand. Es verschwinden laut Aussage des Kunden und des EDV Betreuers mehrere eMails.

Wir haben sehr schnell ausschliessen können, dass es sich hierbei um einen Fehler auf unserem Mailsystem handelt. Wäre auch verwunderlich, dass ein einzelnes Postfach von mehreren hundert die auf dem Mailsystem sind als einziges diese Probleme hätte. Aber das alleine ist ja keine korrekte Fehlersuche.

Zusammen mit dem EDV Betreuer des Kunden haben wir also eine intensive Fehlersuche gestartet. Dabei mehrere hundert Logzeilen manuell durchsucht, Testmails verschickt. Neue Postfächer angelegt etc.

Nachdem das Problem sogar mit einem neuen Postfach auftrat habe ich mich mal mittels RemoteSupport auf den Rechner des Kunden eingeloggt. Und dir Ursache war schnell gefunden:

Nebem dem lokalen Ordner “Spam” stand eine dreistellige Zahl an neuen Spammails. Und siehe da, alle eMails sind da…. Ursache war also ein zusätzlicher, schlecht konfigurierter Spamfilter auf dem Computer des Kunden…
Manchmal kann es doch so einfach sein.

Und ich habe wieder mal gemerkt: Direkt den Bildschirm des Kunden anschauen bringt doch sehr sehr viel :-)

Spaß mit meinem alten ISP…

Juhu, wir erinnern uns: Vor geraumer Zeit habe ich den Vertrag mit meinem alten Internetprovider mit Ach und Krach und viel Mühe beenden können.
Die Werbung für neue Filme in deren Multimedia-Portal (auf welches ich schon lange keinen Zugriff mehr habe) erhalte ich jedoch immer noch.

Also habe ich mal spontan den Support angeschrieben und zur Löschung meiner Daten aufgefordert.

Die Antwort erhielt ich leider etwas verspätet, da die eMails des Supports im Spamfilter als Spam erkannt wurden:

pts rule name              description
---- ---------------------- --------------------------------------------------
1.3 FROM_STARTS_WITH_NUMS  From: starts with many numbers
2.0 FROM_LOCAL_HEX         From: localpart has long hexadecimal sequence
2.0 FROM_ALL_NUMS          From numeric address (except US/Canada phones)

Naja, die Aussage war es eh nicht wert…

Ihr XXXX Zugang kann nur von Ihnen selbst gelöscht werden.

Sie finden in Ihrem XXXX Account unter dem Menüpunkt "Persönliche
Daten" die Auswahl "Account stilllegen".

Hier können Sie Ihr maxdome Nutzerkonto in Verbindung mit Ihrem Passwort
löschen.

Eine Reaktivierung ist leider nicht möglich.

Naja ich hab denen mal ne kurze Notiz zukommen lassen, dass Sie 7 Tage Zeit haben, meiner Aufforderung zur Löschung nachzukommen. Danach werde ich jede Werbeemail als unerwünschte Werbeemail, also Spam behandeln. Dieser ist nach hiesigen Gesetzen leicht illegal :-) Und da ich was gegen illegales habe….

Naja mal sehen, was nun als Antwort kommt.

Ich halt Euch auf dem Laufenden.