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NFS: mount request from unknown host

7. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

mount request from unknown host

Diese Meldung bekam ich bis eben beim mounten meines NFS shares auf meinem privaten Fileserver daheim. Der Client bekam ein einfaches permission denied.

Die Ursache war ganz einfach. Man ist ja Wildcards in der /etc/exports gewohnt. Also z.B.

/srv/nfs       *.mylan.de(rw) 10.99.15.12(rw)

Ich hatte dieses einfach ohne zu überlegen auf IPs übertragen. Also folgenden Eintrag:

/srv/nfs       *.mylan.de(rw) 10.99.15.*(rw)

Damit wollte ich dem kompletten IP Range 10.99.15.1 bis 10.99.15.254 den Zugriff ermöglichen. Aber Wildcards (*) sind bei IPs nicht erlaubt, nur bei Hostnames. Um IP-Ranges zuzulassen muss der IP Rangen mit Netzmaske angegeben werden:

/srv/nfs       *.mylan.de(rw) 10.99.15.0/24(rw)

Nach einem kurzen/etc/init.d/nfs-kernel-server restart läuft es dann auch so wie’s sollte. Manchmal frage ich mich wie doof man sein kann :-)

Confixx auf Debian Lenny und Umlautdomains

2. March 2010 TheMaster 2 Kommentare

Confixx kann seit geraumer Zeit mit IDN Domains umgehen. Leider hat es das auf Debian Lenny wieder verlernt. Grund ist wohl eine Umstellung im Apache unter Lenny.

Aber dank Adit Systems musste ich nicht lange nach einer Lösung suchen:

Wir bearbeiten einfach die idn_functions.php

vi /var/www/confixx/html/include/idn_functions.php

Dort fügen wir ganz oben unter den Kommentaren eine Zeile ein:

setlocale(LC_ALL, “de_DE.UTF-8″);

Und schon klappt es wieder mit den Umlautdomains in Confixx.  Aber Achtung: nach dem nächsten Update von Confixx prüfen, ob die Zeile wieder eingefügt werden muss. Die Datei wird im Rahmen des Updates komplett neu geschrieben.

SFTP über Linuxkonsole

25. February 2010 TheMaster 1 Kommentar

Bei einem unserer management-Kunden sichern wir die Daten der einzelnen Server regelmäßig auf einen lediglich innerhalb des RZs erreichbaren Server. Auf diesen kann per rsync, unison und sftp zugegriffen werden.

Für die Erfolgskontrolle und natürlich im worst-Case ist es notwendig, dass wir ab und zu auf den Server per sftp draufschauen. Da unsere Büro aber leider nicht innerhalb des dortigen RZs steht, ein VPN Zugang etwas oversized wäre habe ich eine Alternative gesucht und gefunden:

lftp

lftp steht unter Debian als APT Packages zur Verfügung: apt-get install lftp. In der Regel ist openssl bereits installiert, womit dann ein einfacher connect zum sftp Server möglich ist:

sftp://<username>:<password>@<ftphost>

Nach dem connect stehen die üblichen FTP Commands zum browsen, down- und uploaden zur Verfügung.

Informationen zu lftp gibt’s auf der Projektwebseite: http://lftp.yar.ru und auf  http://how-to.wikia.com

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Java im Firefox 3.6 unter Linux

7. February 2010 TheMaster Keine Kommentare

Nach dem Update meines geliebten FF auf die Version 3.6 stieg mein Java aus…

Ursache ist, dass der FF 3.6 mindes Java 6 Update 10 benötigt. Dieses wir auch nicht mehr über die libjavaplugin_oji.so im FF eingebunden, sondern über die libnpjp2.so.

Also was machen? Neueste Version herunterladen und korrekt verlinken:

Download unter: http://www.java.com/de/download/manual.jsp

Danach die selfextracting Binary nach /opt entpacken und ins Plugin Verzeichnis von Firefox wechseln.

cd /opt/firefox/plugins
ln -s /opt/jre1.6.0_18/lib/i386/libnpjp2.so .

Danach den Firefox neu starten und schon klappt es wieder mit Java. BTW: Eine Testseite ob das Javaplugin läuft:

http://www.java.com/de/download/help/testvm.xml

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FritzCard USB v.2.x unter Debian Lenny mit 2.6.26 Kernel

24. January 2010 TheMaster Keine Kommentare

Nachdem ich unseren kleinen LAN Server daheim durch einen gebrauchten PE750 ersetzt habe, musste ich – wieder mal – eine FritzCard zum laufen bringen. Weil Asterisk am ISDN Anschluss ohne ISDN Karte ist unschön.

Da der PE750 bereits beide PCI Slots belegt hat (DRAC + RAID) habe ich mir spontan bei eBay eine FritzCard USB v2 ersteigert. War net teuer und verrichtet seinen Dienst.

Aber – wie soll es auch anders bei einer FritzCard unter Debian Linux sein, will es mal wieder nicht.

Da sicherlich auch verschiedene andere vor diesem Problem hängen habe ich mal das eingesetzte Tutorial hierhin übernommen und um ein paar Korrekturen ergänt. Vielen Dank für die super Vorlage.

Als Voraussetzungen gilt hier: Ein funktionierendes Debian Lenny (32Bit).

1 Pakete installieren

Zuerst müssen wir ein paar notwendigen Pakete installieren, um den Kernel neu übersetzen zu können.

apt-get install linux-source-2.6.26 kernel-package fakeroot libncurses5 libncurses5-dev zlib1g zlib1g-dev isdnactivecards pppdcapiplugin module-assistant debhelper

2. Kernelsourcen entpacken

Zum Entpacken wechseln wir in das Verzeichnis mit den Sourcen:

cd /usr/src

entpacken die Kernelsourcen mit tar

tar -jxvf linux-source-2.6.26.tar.bz2

Es sollte nun ein Verzeichnis linux-source-2.6.26 vorhanden sein. Wir benötigen aber zusätzlich zu den kernel-Sourcen auch noch die entsprechende .config des aktuell laufenden Kernels. Diese kopieren wir uns mit

cp /boot/config-2.6.26-2-686 /usr/src/linux-source-2.6.26/.config

3 Nun benötigen wir noch die Sourcend des FritzCard USB Modules:

Wir befinden uns noch im Verzeichnis /usr/src, wo wir nun auch die gepatchten Fritz-Sourcen hin laden:

wget http://www.methfessel-computers.de/dowload/files/fcusb2-modules_0.8.0.tgz

Diese werden hierher entpackt:

tar -xf fcusb2-modules_0.8.0.tgz

4 Kernel Komplierung vorbereiten

Wir wechseln nun in das Kernel-Sourcen Verzeichnis

cd linux-source-2.6.26

Und erstellen dort ein Script welches und den Kernel übersetzt:

vi script.sh

In das Script fügen wir folgenden Text ein:

FLAVOUR=2.6.26-2-686-fcusb-mc
KERNPFAD=/usr/src/linux-source-2.6.26
DEBVERSION=$(cat $KERNPFAD/version.Debian | sed ’s/\-/\+/g’| sed ’s/\ /\+/g’)

fakeroot make-kpkg -append_to_version -${FLAVOUR} -revision ${DEBVERSION} -initrd kernel_image modules_image

5 Dann den Kernel komilieren

make-kpgk clean
sh script.sh

Nun können wir Kaffe gehen, die Freundin glücklich machen oder Mitarbeiter quälen. jeder wie es ihm beliebt. Das ganze dauert nun ca. 30 – 45 Minuten.

6 Kernel und wir sind fertig, installieren wir ihn

Nun ist es notwendig, dass wir sowohl den Kernel als auch das neue Kernel-Modul installieren.

dpkg -i linux-image-2.6.26-test_2.6.26+13lenny2_i386.deb
dpkg -i fcusb2-modules-2.6.26-test_0.8.0+2.6.26+13lenny2_i386.deb

Der Bootloader wird damit in der Regel gleich mit angepasst und wir können das System mit dem neuen Kernel starten

shutdown -r now

7 CAPI konfigurieren

Nach dem Reboot und Login als Root geht es weiter.

Aus dem Original AVM Treiber für die FritzCard USB benötigen wir noch zwei Dateien

Wir laden diese Datei herunter und kopieren diese dort heraus.

cd /usr/src
wget http://www.methfessel-computers.de/dowload/files/fcusb2-suse93-3.11-07.tar.gz
tar zxf fcusb2-suse93-3.11-07.tar.gz
cd fritz
cp fus2base.frm /usr/share/isdn/
cp fus3base.frm /usr/share/isdn/

Nun noch in der CAPI Konfiguration die Karte eintragen:

vi /etc/isdn/capi.conf

Dort folgenden Eintrag hinzufügen:

fcusb2          fus2base.frm    DSS1    -       -       -       -

fus2base.frm bei einer USB2.0 Karte, bei USB 1.1 muss hier die fus3base.frm eingetragen werden.

8 CAPI initialisieren

capiinit

Und schon gibt uns capiinfo was schönes aus:

Number of Controllers : 1
Controller 1:
Manufacturer: AVM GmbH
CAPI Version: 2.0
Manufacturer Version: 3.11-07  (49.23)
Serial Number: 0000000
BChannels: 2
Global Options: 0×00000039
internal controller supported
DTMF supported
Supplementary Services supported
channel allocation supported (leased lines)
B1 protocols support: 0×4000011f
64 kbit/s with HDLC framing
64 kbit/s bit-transparent operation
V.110 asynconous operation with start/stop byte framing
V.110 synconous operation with HDLC framing
T.30 modem for fax group 3
Modem asyncronous operation with start/stop byte framing
B2 protocols support: 0×00000b1b
ISO 7776 (X.75 SLP)
Transparent
LAPD with Q.921 for D channel X.25 (SAPI 16)
T.30 for fax group 3
ISO 7776 (X.75 SLP) with V.42bis compression
V.120 asyncronous mode
V.120 bit-transparent mode
B3 protocols support: 0×800000bf
Transparent
T.90NL, T.70NL, T.90
ISO 8208 (X.25 DTE-DTE)
X.25 DCE
T.30 for fax group 3
T.30 for fax group 3 with extensions
Modem

[...]

Viel Spaß damit und danke an Google und Freunde für die gute Hilfe

LAVOUR=”test”
KERNPFAD=”/usr/src/linux-source-2.6.26″
DEBVERSION=$(cat $KERNPFAD/version.Debian |\
sed ’s/\-/\+/g’| sed ’s/\ /\+/g’)

fakeroot make-kpkg –append_to_version -${FLAVOUR} \
–revision ${DEBVERSION} –initrd kernel_image modules_image

Es geht doch: ConfixxServerUmzug auf Fremdsystem

17. March 2009 TheMaster Keine Kommentare

In der Vergangenen Nacht habe ich den ersten Confixx Server Umzug auf einem Fremdsystem ohne Probleme gehabt.

Das alte System war zwar in den Jahren des Betriebs auch etwas durcheinander geraten, aber der Umzug selber lief recht problemfrei, so dass ich ihn als optimal bezeichnen würde.

Trotz ca. 75 GB Daten habe ich lediglich 5 Stunden benötigt. Das ist neuer persönlicher Rekord auf einem Fremdsystem.

Please call /usr/sbin/update-grub instead

Eben mal wieder ein Update meines Laptops gemacht (Debian 4). Dabei fiel mir dann doch eine sehr interessante Meldung im Updateprozess auf:Debian Update und Grub

Schon nett, wenn sich die offiziellen Updatevorgänge nicht an die Richtlinien halten :-)