Archiv

Artikel Tagged ‘Datenschutz’

Facebook Part II und weiter geht es auf der nächsten eMailadresse

24. April 2012 TheMaster 1 Kommentar

Jippie, nachdem meine letzten Beschwerde bei Facebook über mangelden Datenschutz und ständige Erinnerung über “Einladungen”, obwohl ausdrücklich nicht gewünscht war endlich Ruhe. leider nur für kurze Zeit, denn kurz danach kam auf meiner privaten eMaialdresse eine Facebookeinladung. Jedoch dieses mal von einer mir völlig unbekannten Person. Direkt also wieder den Link am Ende der eMail angeklickt und per Antwort an den Absender und die Facebook Support-Adresse geantwortet.

Leider natürlich wieder ohne Erfolg. Mit der Zeit kamen dann interessanterweise weitere Personen in diese Einladung hinzu. Scheinbar sammelt Facebook über Nicht-Mitglieder sogar noch Daten, wer einen wann einlädt. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte mich die 2. Person vor längerer Zeit mal zu Facebook eingeladen…

Mal sehen, was Facebook dieses mal antwortet, vor allem über Umfang, Herkunft und Verwendung der Daten.

Spam von Facebook / Abuse-Meldung an Facebook unmöglich?

12. March 2012 TheMaster 1 Kommentar

Seit nun Januar kämpfe ich mit der Tatsache, dass einen Facebookbenutzer ohne Beachtung des Datenschutzes vermutlich einen größeren Datenstand aus seinem lokalen Adressebuch an Facebook übergeben hat, um seine “Freunde” einzuladen.

Welche Daten er im Detail übermittelt hat ist mir leider nicht bekannt, auch ist dies dem Verursacher selbst nicht bekannt.

Leider scheint es mir nicht möglich nzu sein, dies wieder rückgängig zu machen. Weder der Link am Ende der eMail zum deaktivieren der Benachrichtigungen noch eMails an den Support / Abuse-Abteilung von Facebook werden beachtet.

Unglücklicherweise hat der Facebookuser unsere Notfallemailadresse an das soziale Netzwerk übermittelt, so dass die eMailbenachrichtigungen eine Notfallmeldung mit entsprechender Benachrichtigung des diensthabenden Systemadministrators verursachen. Und da die eMails jeweils in den frühen Morgenstunden (zwischen 2 und 5 Uhr) kommen, wird dieser aus dem Schlaf gerissen.

Mittlerweile sind es bereits 3 Meldungen seit mitte Januar gewesen, die jeweils den Mitarbeiter unberechtigt alarmiert haben. eMails an die im Impressum angegebene eMailadresse werden mit einer Standardemail beantwortet, die auf die FAQ verweist. Dort heisst es unter anderem:

Report a violation: https://www.facebook.com/help/?topic=reportabuse
Learn how to report anything that you think violates our terms.

ist zwar nervig, aber OK. Also klicken wir mal den Link und melden es dort. Dort erscheint dann ein Eintrag der wie folgt lautet:

Wie melde ich Belästigungen oder Missbrauch, wenn ich kein Facebook-Konto besitze?
Jede Form der Belästigung kannst du hier melden.

Klingt ja schonmal gut. Das Wort hier ist ein Link, den ich dann mal – noch guter Dinge – fleissig anklicke.

Facebook Anmeldung: Du musst dich anmelden, um diese Seite sehen zu können.

Facebook Anmeldung: Du musst dich anmelden, um diese Seite sehen zu können.

Wie war das?

Wie melde ich Belästigungen oder Missbrauch, wenn ich kein Facebook-Konto besitze?

Die richtige Antwort wäre dann wohl eher: Gar nicht, denn nicht Facebookbenutzer sind uns egal!

Mal schauen, erstmal eine Auskunft nach BDSG über Umfang, Herkunft und bisheriger Verwendung der gespeicherten Daten angefordert. Mal sehen, ob es wirklich zum Anwalt mus…

private Nutzung von geschäftlichen eMailaccounts

16. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Immer wieder bekomme ich als IT Systembetreuer von Kunden die Frage gestellt, ob die private Nutzung der geschäftlich zur Verfügung gestellten eMailaccounts zulässig ist und in wie weit der Arbeitgeber in den Account des Arbeitnehmers reinschauen darf (zur Überwachung).

Allgemein gibt es hier wohl lt. verschiedenen Quelle im Internet drei Möglichkeiten:

a) Die private Nutzung ist gemäß Betriebsvereinbarung o.ä. untersagt.
b) Die private Nutzung ist explizit zugelassen.
c) Die private Nutzung der eMailadresse ist nicht explizit geregelt, der Arbeitgeber duldet also die private Nutzung..

In Fall b) und c) ist der Arbeitnehmer dritter im Sinne des TKG (Telekommunikationsgesetzes) und es greifen die Bestimmungen des TMG (Telemediengesetz) in vollem Umfang. Der eMailverkehr gilt für die Handhabung des BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) also – sofern vom AN nicht eindeutig durch Sortigung/ Markierung getrennt – komplett als privat und somit nicht überwachbar. Es muss hier also das Fernmeldegeheimnis ganzheitlich gewahrt werden, womit jegliche Überwachung der Inhalte sowie der Verbindungsdaten der eMailnutzung untersagt ist.

Im Fall a) haben private eMails im geschäftlichen eMailaccount nichts verloren und somit ist der eMailaccount wie der geschäftliche Ablageordner zu betrachten. Somit kann der Arbeitgeber zu jedem Zeitpunkt in die eMails reinschauen und somit dort enthaltenden Schriftverkehr im schlimmsten Fall auch gegen den Arbeitnehmer verwenden (z.B. Beleidigungen des Chefs etc.).

Eine gute Übersicht über dieses Theme bietet der Leitfaden zur Nutzung von eMail und Internet im Unternehmen des BITKOM e.V. welchen ich hier als PDF Download anbiete (Version 1.5. aus Januar 2008). Alternativ kann natürlich die jeweils aktuelle Fassung von der Webseite des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. heruntergeladen werden.

Achtung, dieser Beitrag ist nicht als Rechtsberatung anzusehen, sondern soll vielmehr einen ersten Einblick in das Szenario geben. Weder dieser Beitrag noch der Leitfaden des BITKOM sollten als alleinige Grundlage für eine rechtliche Auseinandersetzung oder eine verbindliche betriebliche Vereinbarung etc. genutzt werden. Es wird dringend geraten die Beauftragung eines externen Beraters (z.B. einen Rechtsanwalt) zu überlegen. Dies ist keine Rechtsberatung.

Google Maps leugnet Deutschland und Teile Europas

23. August 2009 TheMaster Keine Kommentare

Google befürchtet scheinbar weitere Datenschutzrechtliche Klagen von Deutschen die sich in Ihrer Privatspähre eingeschränkt befürchten:

GoogleMapsDeutschlandNichtVorhanden

Datenschutz Deluxe

1. February 2009 TheMaster Keine Kommentare

Auf der Suche nach einem Buchhaltungskonto habe ich Tante Google bemüht.

Das erste Ergebnis hat mich jedoch ein wenig erschreckt:

Der komplette Jahresabschluss eines Mehrfamilienobjektes durch eine Hausverwaltung. Komplett inkl. allen Andressen, Kosten etc.

Wie hies dieses komische Wort? Datenschutz? Hm sollte man denen mal erklären.

Nette Interpretation von Datenschutz

Die WHL ist doch immer wieder lustig. So hab ich eben einen Post eines Kollegen entdeckt, der über Datenschutz in Verbindung mit unserem Herrn Schäuble folgendes schrieb:

“Datenschutz” bedeutet in “Schäuble’s kleinen Welt”: Wie schützt man Daten so, dass niemand den Zugriff durch den Staat bemerkt…

Irgendwie klingt das makaber, aber hat auch wares….

Quelle