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Archiv für die Kategorie ‘War doch zu erwarten’

Handyupdate Sony Ericsson W995

20. June 2010 TheMaster Keine Kommentare

Nachdem es für mein Sony Ericsson W995 mehrere Softwareupdates gibt, habe ich mich vor 2 Wochen dazu entschlossen es zu aktualisieren. Immerhin biete SE hierfür eine praktische und einfach zu handhabende Funktion in der Phone-Suite an.

Also gewschwind mit der Phone-Suite eine komplette Datensicherung erstellt und Update gestartet. An sich gehe ich davon aus, dass das komplette Telefonupdate neben den vorhandenen Daten auch die kompletten Einstellungen enthält… Dieses war leider nicht der Fall. So durfte ich dann nach dem Update alles wieder neu einstellen (Klingelton, Hintergrund, Menüdesign, Kurzwahlen, Favoriten, RSS-Feeds, eMailclients, syncML Syncronisierung etc.

Dezent nervig.

Was aber viel schlimmer ist, dass ich jetzt jedes mal wenn ich das Gerät vom Strom trennen, eine nervige Meldung kommt, dass ich doch bitte zum Stromsparen auch das Ladegerät aus der Steckdose ziehen solle… Mag ja korrekt sein, aber ich krieche net jedes mal unter meinen Schreibtisch im Büro, wenn ich das Gerät aus der Ladeschale nehme um über das Handy jemanden anzurufen. Aber 2 Sekunden warten kann ich gerne, bevor ich das Gerät dann benutze.

Die Meldung bleibt für ca. 2-3 Sekunden und hindert mich komplett daran, das Gerät zu nutzen bis sie weg ist. Aber egal, vielleicht gibt es ja irgendwann wieder ein Update oder noch besser, ich hole mir irgendwann ein neues Handy. Dann habe ich vielleicht auch wieder einen vernünftigen eMailclient, in dem ich auch in den IMAP Ordnern nach eMails schauen kann.

BTW über obigen Link gelangt Ihr zu einem ausführlichen Testbericht des Gerätes.

Der Tag danach

6. April 2010 TheMaster Keine Kommentare

Langes Wocheende, wie erholsam. Wenn nicht immer ein Tag danach folgen würde. Neben der Arbeit die dann ansteht, steht man immer vor netten Büromysterien. Wir haben im Büro zwar eine Putzfirma, die hier für Ordnung sorgt, doch es ist doch sehr verwunderlich wenn man zum Kaffee kochen am morgen erstmal auf folgndes Trifft:

1) Die Arbeitsplatte von dreckigem Geschirr des letzten Arbeitstages (Donnerstag) befreit werden muss
2) 3 von 4 2L-Kaffeekannen vom Kaffee der letzten Woche befreit  und kräftig gereinigt werden müssen.
3) Der Filterhalter der Meinung ist “Ich hab doch noch ‘nen Filter und Kaffee, achso und weisses Zeug auch noch.”
4) Und natürlich die Schublade mit den Kaffeebeuteln eine gähnende Leere zeigt… Also erstmal in den Nachbartrakt und Kaffee klauen bis die Jungs vom Lager da sind…

Hach, so macht Arbeit doch Spaß….

IPone App misst Kalorienverbrauch beim Sex

23. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

Na wenn das nicht mal eine gute Nachricht für die iPhone user ist:

Die Brittin Livvy Thomson aus Nordlondon hat genug von der Faulheit Ihres Ehemanns gehabt und eine iPhone App entwickelt, die den Kalorienverbrauch beim Sex misst. Passend gab Sie der Anwendung den Namen Bedometer.

IPhone App Bedometer

Mittels des integrierten Bewegungssensors misst das Telefon die Erschütterung des Betts und kalkuliert anhand der Heftigkeit dieser und der Dauer die verbrauchten Kalorien. Erste Tests der Entwicklern (wohl auch mit Ihrem Mann) ergaben, dass ein 15minütiges Intermezzo ca. 200 Kalorien verbraucht. Und das pro Person.

Schatz? Du sagst doch immer, Du bist zu dick. Ich helf dir. Ich kann jetzt sogar messen  wie “erfolgreich” wir waren :-)

Hm OK, ich muss auf’s messen verzichten, da ich ja bekanntlich das iPhone nicht mag und deswegen auch keines habe :-) Aber egal, 200 Kalorien pro 15 Minuten ist doch ein gute Richtwert.

Die Anwendung ist im iPhone Store für 0,79 € zu kaufen.

http://iphonehelp.in/2010/03/18/bedometer-iphone-app-to-count-calories-burnt-during-sex/

Leitungsbremse – McAffee

16. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

Vergangenen Freitag hatten wir einen VorOrt Termin am Zweitstandort eines Kunden. Dieser beschwerte sich in den letzten Woche mehr und mehr über die überaus schlechte Verbindungsqualität des Standortes über das VPN zu seinem Hauptstandort.

Kurz abgerissen besteht folgende Konfiguration:

1) Hauptstandort hat Internetverbindung über Vermieter (größeres Facharztzentrum mit Internet über angebundene Klinik)

2) Hauptstandort wählt sich per VPN auf unserem zentralen VPN Server ein

3) Zweitstandort (ca. 40 km entfern) wählt sich ebenfalls auf unserem zentralen VPN Server ein

4) VPN Server routet traffic zwischen den Standorten

5) Mitarbeiter im Zweistandort wählt sich per RDP auf dem zentralen Terminalserver ein und arbeitet dort logisch am Hauptstandort. Vorteil: Die Daten müssen über’s Internet übertragen werden.

Bisher lief auf den Computern des Kunden das von der Klinik kostenfrei zur Verfügung gestellte McAffee. Dieses ist ja nicht gerade für eine optimale Performance berühmt. Dass es aber für eine schlechte VPN Verbindungsqualität sorgt war mir neu. Also dachte ich hier zuerst nicht an ihn als Ursache.

Die Symptome

Sporadisch kam es vor, dass die RDP Sitzung derat hing, dass man einen Text in der Länge dieses Eintrages schrieb und nach dem letzten getippten Wort in Ruhe in die Pause gehen konnte. Nach etlichen Minuten war Word dann auch fertig mit dem schreiben.

Die Ursachenforschung

Beim Untersuchen des Systems fiel mir in diesen Momenten eine sehr hohe CPU last auf. Beim genaueren betrachten fiel mir der Virenscannerprozess auf. Also geschwind mal den McAffee deaktiviert und hey, es ging plötzlich.

Also diese PC Bremse diesen Virenscanner deinstalliert und durch AVG ersetzt. Und hey, das Symptom lies sich nicht mehr reproduzieren.

Also, haben wir wieder einmal gelernt, wie schlecht doch manche Virenscanner sind.

eMailverlust

12. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

Seit mehreren Tagen haben wir hier mit dem Postfach eines einzelnen Kunden einen größeren Supportaufwand. Es verschwinden laut Aussage des Kunden und des EDV Betreuers mehrere eMails.

Wir haben sehr schnell ausschliessen können, dass es sich hierbei um einen Fehler auf unserem Mailsystem handelt. Wäre auch verwunderlich, dass ein einzelnes Postfach von mehreren hundert die auf dem Mailsystem sind als einziges diese Probleme hätte. Aber das alleine ist ja keine korrekte Fehlersuche.

Zusammen mit dem EDV Betreuer des Kunden haben wir also eine intensive Fehlersuche gestartet. Dabei mehrere hundert Logzeilen manuell durchsucht, Testmails verschickt. Neue Postfächer angelegt etc.

Nachdem das Problem sogar mit einem neuen Postfach auftrat habe ich mich mal mittels RemoteSupport auf den Rechner des Kunden eingeloggt. Und dir Ursache war schnell gefunden:

Nebem dem lokalen Ordner “Spam” stand eine dreistellige Zahl an neuen Spammails. Und siehe da, alle eMails sind da…. Ursache war also ein zusätzlicher, schlecht konfigurierter Spamfilter auf dem Computer des Kunden…
Manchmal kann es doch so einfach sein.

Und ich habe wieder mal gemerkt: Direkt den Bildschirm des Kunden anschauen bringt doch sehr sehr viel :-)

Bundesverfassungsgericht entscheidet: Vorratsdatenspeicherung unzulässig

2. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden. Die Vorratsdatenspeicherung die seit über einem Jahr per Gesetz in Kraft gesetzt ist, ist nicht mit Art. 10, Grundgesetz vereinbar.

In der Pressemitteilung der BVG heisst es:

Konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß

Weiter heisst es:

Die Verfassungsbeschwerden richten sich gegen §§ 113a, 113b TKG und
gegen § 100g StPO, soweit dieser die Erhebung von nach § 113a TKG
gespeicherten Daten zulässt. Eingeführt wurden die Vorschriften durch
das Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung vom 21.
Dezember 2007.

Details zum Urteil: http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-011.html

War irgendwie klar, dass der Generalverdacht unter den Damit jeder deutsche Bürger bzw. Nutzer deutscher Internerdienstleistungen  gesetzt wird, nicht ganz so OK ist :-) Schauen wir nun mal wie die Regierung darauf reagiert.

Spam Deluxe

1. March 2010 TheMaster Keine Kommentare

Nachdem ich im Log unseres zentralen Mailservers bemerken musst, dass eine einzelne Domain ständig Ziel von massenhaften Spamattacken ist, habe ich diese im DNS Eintrag per MX auf einen anderen Server geleitet. Natürlich erst nachdem ich geprüft hatte, dass der Kunde diese Domain nicht für eMails nutzt.
( Natürlich hab ich den Kunden auch hierüber informiert. )

Und der Erfolg war schon groß. Ca. 25% weniger Rejects als vorher. Dabei wurde diese Domain unseres Wissens nach nie aktiv für eMails genutzt. Manchmal würd ich schon gerne wissen, wie der Kunde so etwas hinbekommt. OK, die Domain lag vorher auf einem selbstverwalteten vServer (und das “verwaltet” war irgendwie auch nur das übliche: “Er geht nicht mehr, ich starte ihn neu.” “SSH was ist das?”).

Hier mal ein Blick in die Rejectstatistik der letzten 24 Stunden:

Rejecstats der letzten 24 Stunden Ihr dürft Raten, wann der DNS Eintrag geändert wurde.