Na super, da hat man nicht nur mit nahezu regelmäßiger Ruhestörung durch einen bestimmten Nachbar aus der Kanzelstr in Wiesbaden-Bierstadt zu tun, nun dröhnt seit nun 4 Tagen die Bierstadter Kerb durch die Gassen.
Und das um die Zeit noch mit ordentlich Bässen…
Selbst die Polizei kann nichts machen, da die Veranstaltung bis 0 Uhr genehmigt wäre.
Da müsste man eigentlich mal rausfinden wer so ‘nen Mist genehmigt und ihm/ihr bzw der Behörde ‘ne Rechnung schreiben über die Zeit.
Was natürlich dazu kommt ist, dass ich natürlich morgen sehr früh rausmuss um ‘nen externen Kundentermin warzunehmen…
Oh mann, was ein Schock.
Da ich gerade in Mainz auf ‘nen Kunden warten muss bin ich kurz in den Rewe City hier um die Ecke gegangen. Als ich zur Aktionsfläche kam der Schock:
Weihnachten steht kurz bevor. Die Weihnachtssüßkramabteilung ist wieder aufgebaut… Dann sollte ich mir ja auch so langsam Gedanke über Weihnachtsgeschenke machen bevor ich mal wieder keine Idee habe….
Da sieht man doch was ein Kommerz Weihnachten doch ist. Schlimm
Aufgrund unseres neues größere Büros brauchten wir auch weitere Schreibtische. Also bin ich heute mit unserer Auszubildenden zu IKEA gefahren und hab neue Schreibtische und ein bisschen Kleinkram geholt. Erstaunlich für wenig Geld man dort ordentliche Schreibtische bekommt. Knappe 270,- EUR für 3 ordentliche Schreibtische inkl. Zubehör. Bin echt positiv überrascht.
IKEA kann halt doch noch günstig, morgen geht’s dann ans zusammenbauen. Dafür war’s heute zu spät.
Heute morgen wurd ich wieder Zeuge einer typisch deutschen Situation:
Geldautomat meiner Hausbank (Wiesbadener Volksbank), mehrere Kunden stehen an einem der beiden Automaten an und warten bis sie drankommen. Zwei Personen aus scheinbar sozial schwächerer Schicht schimpfen lauthals, dass einer der Automaten ausser Betrieb ist. Das könne doch nicht sein. Und man würde morgen zur Spardabank um die Ecke wechseln…
Uns allen ist klar, dass das eh nicht passieren wird, aber hauptsache mal gemeckert. Wie wäre es mit Kundenberater mal drauf ansprechen oder einfach akzeptieren, dass Systeme – egal welcher Art – nicht immer zur Verfügung stehen können.
Naja wenn se meinen, ich bin höchst zufrieden bei der Wiesbadener Volksbank und kann sie nur wärmstens Empfehlen.
Hm, irgendwie ging das schneller als gedacht. Aufgrund personeller Vergrößerung brauchten wir größere Räumlichkeiten im Büro.
Unser Vermieter hat uns hierzu einen doppelt so großen Raum angeboten. Dieser musste aber erstmal durch den Elektriker ein wenig mit weitern CAT6 Dosen ausgestattet werden. Nachdem er nach 3 Tagen fertig war ging’s ans umziehen. Da es im selben Stockwerk verlief ging es dann doch erstaunlich schnell.
Erstmal ‘ne Stunde für die genaue Planung und Prüfung der Verkabelung. Dann knapp 90 Minuten für den Umbau des Netzwerkkerns (Switch, Server, Router, DECT Telefonbasis etc.) dann der Rest. Nach nur insg 8 Stunden ist soweit alles umgezogen bis auf die letzten Kleinigkeiten. Das wichtige, also die Technik inkl. Arbeitsplätzen ist drüben, so dass es am Montag direkt am neuen Platz losgehen kann.
Dann in aller Ruhe noch die letzten Akten und Materialien rüberschleppen (lassen) und dann kann der alte Raum durch meine Mitarbeiter im Auftrag des Vermieters (der zugleich Kunde ist) mit eine wenig EDV und Telefon ausgestattet werden, damit er hier seinen Mitarbeiter reinziehen kann.
Nun freu ich mich am Montag auf den deutlich besseren Blick von meinem Schreibtisch aus. Bisher wars noch der Hinterhof des Steinmetzes (also jede Menge Grabsteine), jetzt ein wunderschöner Blick über die Felder zwischen Wiesbaden-Bierstadt und Kloppenheim.
Und auf das Umspannwerk welches für die letzten beiden Stromausfälle in Wiesbaden verantwortlich war…
Jetzt aber erstmal mein Paulaner geniessen und nicht dran denken, dass mein privater Umzug in einem Monat ansteht…
Im privaten Kundenumfeld beobachte ich derzeit einen starken Anstieg von Abmahnungen bzgl. “Unerlaubter Verwertung geschützter Tonaufnahmen”. Häufig werden hierbei durch Dienstleister Filesharingnetzwerke nach bereitgestellten Musikstücken durchsucht und dann eine Massenauskunftsanfrage bei den ISPs gestartet. Jeweils natürlich mit vorheriger Genehmigung der Gerichte…
Die Abmahnschreiben klingen auf den ersten Blick auch sehr einleuchtend und Wasserdicht, aber man kann sich hier in der Regel gut gegen wehren. Wichtig ist hier die sofortige Einschaltung eines Anwaltes, alleine kann man hier keinen Erfolg haben. Idealerweise sollte ebenso ein IT-Fachmann zu Rate gezogen werden, der die Abmahnung fachlich prüft und eventuelle Fehler finde (z.B. falsche IP-Adresse in der Abmahnung) oder auch andere Aspekte untersucht. Empfehlenswert ist es hierbei auch, dass der ITler kurz das Netzwerk (vor allem das WLAN) daheim auf mögliche Schwachstellen prüft, prüft und hierüber eine schriftliche Stellungnahme schreibt.
Meine Erfahrung nach kann man mit entsprechender Ruhe und überlegten Vorgehen sowie Zusammenarbeit des Anwalts mit dem IT-Fachmann die Abmahnung erfolgreich abwehren. Es sollte eigentlich auch klar sein, dass man die beiliegende “Strafbewehrte Unterlassungserklärung” nicht einfach so unterschreibt. Damit wäre das Verfahren dann direkt verloren.
Folgender Artikel bei heise.de aus der CT 19/10 beschreibt die Problematik und Gegenwehransätze sehr gut:
Schwierige Gegenwehr – Was tun bei unberechtigten Filesharing-Abmahnungen?
Achtung: Dies ist natürlich keine Rechtsberatung, nur eine persönliche auf Erfahrung beruhende Meinung.
Mal seit langem wieder mit dem öPNV gefahren. Total überfüllter Bus, halbstarke vorpupertäre Jungs die mit Ihren Fahrrädern nicht die Platzverhältnisse verbessert haben und natürlich schön stickig…
Aber kurz vorm aussteigen dann die Freude:
Fahrscheinkontrolle und die halbstarken durften Prompt Name und Anschrift hinterlassen
So hatte die Busfahrt dann doch Ihr gutes Ende.
Aber schon interessant, 1,5 Jahre kein Bus gefahren und sofort. Kontrolliert wurden
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