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Archiv für die Kategorie ‘Supportleistungen’

eBay wie es leibt und lebt

20. January 2009 TheMaster Keine Kommentare

Manchmal hasse ich doch eBay.

Entdeckte bei eBay eine APC UPS 19″ Rackmount für wenig Geld (39,- EUR) und überlege tagelang mir diese zu kaufen.

Auf eMailanfrage zum Alter der Batterien reagiert man nicht. Ein Anruf ergab dann heute dass man dies nicht wisse (man konnte scheinbar mit dem Begriff APC smart UPS gar nix anfangen und fragte ob man die ServerBatterien meine!)

Nach Auskunft länge Frontblende, Rackmountkit und Datenkabel nicht anbei. Diese wären für ein paar Euro zu haben. Einen genauen Preis konnte oder wollte man mir nicht sagen. Es hies nur “so viel Euro werden es nicht sein.” Ich solle doch erstmal die Auktion erfolgreich abschliessen, dann würde man danach schauen.

Manchmal ist echt doch echt bescheuert was sich die leute bei eBay denken (es handelt sich übrigens um einen Powerseller mit ~15k Bewertungen.) Ich kenne es ja, dass man die Sachen gerne in mehrer Auktionen aufsplittet, aber bei einer USV gehören AFAIK sachen wie Frontblende (ohne die man die gar nicht ohne weiteres betreiben darf) und das Datenkabel (ohne dem die USV nicht voll einsatzbar ist) doch zum notwendigen Lieferumfang.

Schon toll, wenn man artikel auseinandernimmt und diese dann in Einzelteilen verkauft. Ein wunder, dass noch die Akkus drin sind und das Gehäuse nicht ohne Innenleben verkauft wird…

So, genug Luft gemacht. Weiter geht’s an die Arbeit

Support Deluxe

7. January 2009 TheMaster Keine Kommentare

Das nenne ich ‘nen perfekte Supportweg:

  • Webhoster zieht räumlich um
  • Technikbetreuung der WEbhosting-Servers dieses Anbieters findet durch uns statt
  • Kunde erreicht Webhoster telefonisch nicht
  • Kunde macht Whois auf ServerIP
  • Kunde ruft im Rechenzentrum an
  • Kunde wird an CoLocation Betreiber weitergeleitet
  • CoLocation Betreiber erreicht Geschäftsführer von Webhoster nicht und informiert uns
  • Wir Informieren den Abteilungsleiter und dieser ruft den Kunden zurück

Eigentlich ein nahezu perfekter Support-Ablauf oder nicht?

Vorkasse bezahlt und dennoch Mahnung…

Manchmal zweifel ich an der Kompetenz meiner Umwelt.

Anfang März haben wir bei einem unserer Distributoren Artikel gekauft. Bezahlt haben wir wie immer per Vorkasse. Nachdem längere Zeit die Artikel nicht kamen, fragten wir aktiv nach. Man teilte uns mit, dass ein Artikel nicht auf Lager sei.

Ich habe darauf einen geringfügig höherwertigen Artikel als Ersatzlieferung gewählt, welche ich per eMail unter dem Vorbehalt, dass dieser zum selben Preis wie der nicht lieferbare geliefert wird.

Dies wurde mir zugesagt und die Artikel kamen wenig später bei uns an.

Anfang April erhielten wir eine Mahnung über den Differenzbetrag. Nachdem ich per eMail um korrektur bat, versprach man uns, die Forderung zu stornieren und den Differenzbetrag gutzuschreiben.

Jetzt nach einem weiteren Monat kam die nächste Mahnung. Mit einer Frist von 5 Tagen zur Zahlung. Andernfalls würde man einen Anwalt beauftragen, welcher dann gerichtliche Mahnschritte einleitet.

Tja, die Mahnung bleibt dennoch ungerechtfertigt und wir haben dieser umgehend schriftlich wiedersprochen. Den Widerspruch haben wir per eMail und herkömmlicher Post an unseren Distributoren gesendet mit einer 7 Tagesfrist uns eine entsprechende Stornierung der Mahnung zukommen zu lassen.

Schade, dass man dort jedoch nicht reagiert. Mal sehen was am 6. Tag nach der Mahnung geschieht… Unser Anwalt weiss schon bescheid.

Machen Sie doch was Sie wollen!

Dies hörte ich eben, als ich bei einem größeren Inkassobüro anrief.

Zur Vorgeschichte:
Gestern erhielt ich zwei Schreiben, in denen zur Zahlung von knapp 450,- EUR aufgefordert werden. Einmal ein Einkauf bei einem renomierten Bekleidungsgeschäft, einmal für den Einkauf bei einem Optiker.
Angemahnt wurden Einkäufe in einem ca. 50 km entfernten Ort anfang April.
Ich wurde sehr schnell stutzig, da ich doch an diesem Tag gar nicht in diesem Ort war. Auch habe ich seit einigen Monaten in eben diesem Bekleidungsgeschäft eingekauft.

Ich dachte erste an EC Kartenbetrug. Mir fiel dann jedoch auf, dass Gelder von einem mir unbekannten Konto bei einer Bank, bei der ich kein Kunde bin eingezogen werden sollten.

Also flugs bei eben dieser Bank angerufen und um Auskunft gebeten. Man bestätige mir, dass ich bei diesem Konto nicht als Inhaber eingetragen sei. Dies hatte mich für die Nacht erstmal beruhigt, da ich schonmal nicht irgendwo Konto hätte, die auf meinen Namen laufen, jemand unbekanntes dieses jedoch nutzt.

Heute morgen dann telefonisch die Inkassofirma erreicht. Man teilte mir am Telefon recht lapidar mit
“OK, wir korrigieren das. Schmeissen Sie die Zahlungsaufforderungen weg.”
Auf meine Bitte hin, mir dies schriftlich zu bestätigen wurde man recht schnell unfreundlich.
Es würde doch so ausreichen und das wäre schon OK.

Da ich natürlich nicht gewillt mir, mittlere dreistellige Forderungen gegen meine Person, die unberichtigt sind offen stehen zu lassen, bzw. mich auf eine mündliche, nicht nachweisbare Aussage auszuruhen bat ich um die simple schriftliche Bestätigung.

Dies bräuchte man doch nicht und ich solle mich dazu schriftlich an sein Unternehmen wenden. So “erklärte” mein Ansprechpartner weiter…

Ich sprach dann kurz an, dass ich dann natürlich auch um eine Kostenerstattung für die unnötigen Aufwände beten muss kam dann nur noch

Dann machen Sie doch was Sie wollen!

Gefolgt von einem Intervall an kurzen Tönen (tut – tut – tut – tut …)

Naja, mal sehen. Das Schreiben ist raus und eine Frist gesetzt. Mal sehen wann und wie man reagiert.

Lesen? Wieso ich bin der Support – Part IV

Im Rahmen unserer Dokumentationsreihe, über die Nicht-Lese-Fähigkeiten von Supportmitarbeitern großer Unternehmen können wir Ihnen heute eine neue Folge vorstellen:

Gestern schrieb ich bereits darüber, dass man mich von Seiten meines alten Internet-Service-Providers mit unerwünschten Werbemails zumüllt. Ich schrieb also den Support an und erhielt eine – recht passable, aber absolut nicht zufriedenstellende – Antwort.

Meine eMail an an den Support war wie folgt:

leider habe ich keinerlei Zugriff mehr auf Ihr System und fordere Sie
hiermit erneut mit einer Frist bis zum 10. Mai 2005 auf mich aus dem
Verteiler zu entfernen bzw den Account "stillzulegen", wie Sie es
bezeichnen.
Mir ist relativ egal, wie Sie dieses machen, aber sollte dies nicht
geschehen, so sehe ich mich dazu gezwungen jede weitere eMail aus Ihrem
System als ungewollte Werbeemail (Spam) anzusehen und hierüber
entsprechende Stellen zu unterrichten.

Also eigentlich eine recht eindeutige Aussage meinerseits, bei der ich nie auf den Gedanke kömmen würde, dass man diese eMail irgendwie falsch verstehen könnte.

So kam dann gestern morgen um 8 Uhr bereits die Antwort (Meine eMail von war Nachts 2 Uhr). Leider sah ich die eMail erst heute morgen, da ich nicht permanent in den Spam-Ordner schaue.

Bei dem von Ihnen geschilderten Problem handelte es sich um ein
temporäres Problem unsererseits.

Bitte entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Ihr XXXX Zugang kann nur von Ihnen selbst gelöscht werden.

Daher bitten wir Sie, den Vorgang zu einem späteren Zeitpunkt noch
einmal zu probieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Sollten noch weitere Fragen offen sein, erreichen Sie uns telefonisch
unter der Rufnummer 0900 XXXX (0-24 ct/Min. Festnetz Dt. Telekom,
Mobilfunkpreise ggf. abweichend).

Irgendwie vermisse ich bei dieser Antwort leider ein wenig, die ansatzweisen Antworten auf meine eMail.

Ich nehme das einfach mal auseinander:

Bei dem von Ihnen geschilderten Problem handelte es sich um ein
temporäres Problem unsererseits.

Was für ein geschildertes Problem, welches ich geschildert hatte? Haben Die einen Content-Erkenner, der die Textblöcke automatisch in die Antwort-eMail kopiert und der Anwort-Abschicker Support-Mit-Arbeiter schickt diese eMails dann einfach nur ab? Und Eben dieser Content-Erkenner hat mein Wort “Spam” dafür angsehen, dass ich mich über Spam erkenne, welches bei 1und1 derzeit ein aktuelles Problem ist? *hust*

Bitte entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Ich wüsste nicht was es da zu entschuldigen gibt.

Ihr XXXX Zugang kann nur von Ihnen selbst gelöscht werden.

Hm eben das kann ich ja nicht mehr. Ich habe ja keinen Zugriff mehr, da meine Verträge mit 1und1 ja bekanntlich aufgehoben wurden.

Daher bitten wir Sie, den Vorgang zu einem späteren Zeitpunkt noch
einmal zu probieren.

Wieso sollte ich? Ich warte einfach 10 Tage, warte dann die nächste Spam-eMail ab und gebe diese dann an meinen Anwalt oder entsprechende staatliche Stellen weiter.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Hm ich hab aber keines für Unfähigkeit von Support-Mitarbeitern.

Sollten noch weitere Fragen offen sein, erreichen Sie uns telefonisch
unter der Rufnummer 0900 XXXX (0-24 ct/Min. Festnetz Dt. Telekom,
Mobilfunkpreise ggf. abweichend).

Klar, Sie ist unfähig und ich soll da jetzt anrufen, Geld für ausgeben, mich mit dem Sprachcomputer auseinandersetzen? Ne danke, meine Nerven hab ich in den letzten Jahren doch recht lieb gewonnen.

Spaß mit meinem alten ISP…

Juhu, wir erinnern uns: Vor geraumer Zeit habe ich den Vertrag mit meinem alten Internetprovider mit Ach und Krach und viel Mühe beenden können.
Die Werbung für neue Filme in deren Multimedia-Portal (auf welches ich schon lange keinen Zugriff mehr habe) erhalte ich jedoch immer noch.

Also habe ich mal spontan den Support angeschrieben und zur Löschung meiner Daten aufgefordert.

Die Antwort erhielt ich leider etwas verspätet, da die eMails des Supports im Spamfilter als Spam erkannt wurden:

pts rule name              description
---- ---------------------- --------------------------------------------------
1.3 FROM_STARTS_WITH_NUMS  From: starts with many numbers
2.0 FROM_LOCAL_HEX         From: localpart has long hexadecimal sequence
2.0 FROM_ALL_NUMS          From numeric address (except US/Canada phones)

Naja, die Aussage war es eh nicht wert…

Ihr XXXX Zugang kann nur von Ihnen selbst gelöscht werden.

Sie finden in Ihrem XXXX Account unter dem Menüpunkt "Persönliche
Daten" die Auswahl "Account stilllegen".

Hier können Sie Ihr maxdome Nutzerkonto in Verbindung mit Ihrem Passwort
löschen.

Eine Reaktivierung ist leider nicht möglich.

Naja ich hab denen mal ne kurze Notiz zukommen lassen, dass Sie 7 Tage Zeit haben, meiner Aufforderung zur Löschung nachzukommen. Danach werde ich jede Werbeemail als unerwünschte Werbeemail, also Spam behandeln. Dieser ist nach hiesigen Gesetzen leicht illegal :-) Und da ich was gegen illegales habe….

Naja mal sehen, was nun als Antwort kommt.

Ich halt Euch auf dem Laufenden.

Spaß mit dem Rosa Riesen

Letzten Monat erhielt ich – wie leider so üblich – meine monatliche Rechnung für den Telefonanschluss. Hierdrauf wurden unter Posten 36 “Arbeitsleistungen im Auftrag des Kunden je 15 min” a 12,78 EUR netto abgerechnet.

Tja, schade, dass ich nie einen solchen Auftrag gegeben habe. Per Telefon also direkt beschwert und die Lastschrift bis zur Klärung aussetzen lassen.

Ebenso solle ich mich bzgl. des Einspruchs schriftlich an den Rosa Riesen wenden. Dies habe ich gemacht, erhielt aber lediglich eine Antwort, dass ich eine Störung aufgegeben hatte, für welche der Techniker bei uns in den Räumen war und ich auf die Kosten hingewiesen wurde.

Tja schade, dass ich mich weder an diese Aufklärung noch der Techniker erreichte… Auch habe ich an besagten Datum keine Störung aufgegeben.

Auf meine schriftliche Reaktion auf deren Antwort kam bisher keine weitere Reaktion.

Am mittwoch dann kam die Abbuchung der Rechnung: Rechnungsbetrag abzgl. ~5,- EUR. Am Telefon teilte man mir mit, dass die Gespräche zu 0900 Rufnummer nicht abgerechnet wurden. der Posten 36 jedoch ja. Dieser sei ja nicht stritt, wieso man die 0900 Telefonate nicht einzog konnte man mir nicht mitteilen.

Naja, nun hat die Telekom 7 Tage Zeit mit mir in Kontakt zu treten um mich darüber aufzuklären. Andernfalls werde ich die Lastschrift zurückbuchen lassen und mir enstandene Kosten der Telekom in Rechnung stellen…. Es bleibt abzuwarten…