Archiv

Archiv für die Kategorie ‘HowTo’

Sat>IP für Fernseher im Schlafzimmer

21. April 2017 TheMaster Keine Kommentare

Um einen Fernseher im Schlafzimmer zu haben hatte ich ein paar Probleme. Bei meiner besseren Hälfte haben wir kein Entertain, sondern eine Satellitenschüssel auf dem Dach. Da ist es ja bekanntlich nicht so einfach einen weiteren Fernserher dazuzunehmen, wenn am Stellplatz kein Satellitenkabel liegt.

Ein neues Kabel zu legen dorthin war hier nicht möglich, da es quer durch die Wohnung gelegt werden müsste. Also habe ich mich auf die Suche nach einer Funklösung gemacht. Es gibt ja verschiedene Funk-Lösung für ein HDMI Signal etc. Dies hat aber in der Regel sehr schlechte Bewertungen und Bildhänger… Kommt also nicht in Frage.

Dann kam ich auf die Funktion Sat->IP. hier wird das Satelittensignal in’s IP-Netzwerk übernommen. Nach einigen Versuchen klappte es dann auch. Ich habe verschiedene Geräte probiert (HUMAX Digital H1 Media Streaming Player (Android), Xoro HRS 8670 LAN Digitaler Satelliten-Receiver , Telestar Digio 33i HD+ Satelliten-Receiver ). Leider alle ohne Erfolg. Auch der kleinere Xoro 2670 ging nicht stabil. Ich konnte in der Handyapp Tivizen zwar Sat-IP schauen, aber Humax H1 aber immer nur nach dem Start der Sat>IP App den eingestellten Sender.

Jetzt habe ich ein laufendes Setup:

Damit läuft es stabil und die Einrichtung ging sehr schnell. Server in’s Netzwerk einbinden, Client ins WLAN verbinden und Antenne auf Sat>IP umstellen. Schon lief es. Danach noch einen Sendersuchlauf und fertig war ich.

Also haben wir wieder gelernt: Obwohl das Sat>IP Protokoll relativ standardisiert ist, sollte man auch hier immer Geräte vom selben Hersteller nehmen.

    Amavisd-new auf einem zentralen Server für mehrere Postfix-Instanzen

    21. March 2015 TheMaster Keine Kommentare

    Da ich gerade selbst lange suchen musste, hier ein Kurzhowto wie man eine zentrale Amavis-Instanz für mehrere Postfix-Server verwenden  kann:

    1) Amavis so konfigurieren, dass es nicht nur auf 127.0.0.1 lauscht:

    @inet_acl = qw(127/8 ::1 192.168.0/24);  # adjust the list as appropriate
    $inet_socket_bind = undef;

    Damit wird eingestellt, dass amavis auf jeder Netzwerkkarte lauscht (inet_socket_bind) und in der acl wird definiert, dass nur lokale Clients auf der selben Maschine (127/8) oder Clients aus dem Netzwerk 192.168.0.0/24 Anfragen stellen dürfen

    2) Amavis so konfigurieren, dass es die Antworten (Responses, Notifys) und eMails nach prüfung (Forward) an den anfragenden Mailserver zurückschickt:

    $forward_method = ’smtp:*:*’;
    $notify_method = $forward_method;

    Die Antwort wird an den anfragenen Mailserver (*) geschickt und automatisch auf einen Port höher als die Anfrage kam. Wurde amavis also über den port 10024 angesprochen, kontaktiert er den anfragenden Server auf dem port 10025. Hier kann man auch fest den port 10025 einstellen, ob dies Sinnvoll ist, kann man drüber streiten.

    3) Postfix beibringen, dass es auch aus dem Netzwerk Antworten auf Port 10025 annimmt:

    In der master.conf eintragen:

    192.168.0.55:10025 inet n – - – - smtpd
    -o content_filter=
    -o local_recipient_maps=
    -o relay_recipient_maps=
    -o smtpd_restriction_classes=
    -o smtpd_client_restrictions=
    -o smtpd_helo_restrictions=
    -o smtpd_sender_restrictions=
    -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject
    -o mynetworks=127.0.0.0/8,192.168.0.0/24
    -o strict_rfc821_envelopes=yes
    -o receive_override_options=no_unknown_recipient_checks,no_header_body_checks
    -o smtpd_bin_address=127.0.0.1

    Wichtig ist hier, dass die fettmarkierten IP-Adressen korrigiert werden. Oben die eigene IP-Adresse auf der Amavis den Server kontaktiert, unten das Netzwerk aus dem es überhaupt Antworten annehmen kann, danur mynetworks zugelassen ist (s. Zeile drüber).

    Es ist sinnvoll, dass die interne Kommunikation über ein eigenes – nicht öffentliches – Netzwerk geschieht, daher hier im Beispiel auch eine IP-Adresse aus einem privaten Netz (192.168.0.0/24

    4) Postfix noch erklären, auf welchen Amavis er zugreifen soll

    In der Main.conf noch hinterlegen:

    content_filter = smtp-amavis:[192.168.0.22]:10024

    Die IP-Adresse ist die des Amavis-Servers.

    KategorienHowTo Tags: , , , ,

    OpenOffice – als PDF Exportieren in selbes Verzeichnis

    25. October 2013 TheMaster 1 Kommentar

    Bevor ich von Linux auf Windows 8 gewechselt bin, schlug OpenOffice mir beim Export als PDF-Datei immer den gleichen Pfad vor, in dem auch das Original-Dokument war. Dies habe ich unter Windows schmerzlich vermist.

    Die Ursache ist ganz einfach. Diese Funktion hängt mit dem Speichern Dialog zusammen. Mittlerweile verwendet Openoffice standardmäßig die Windows-Dialoge, die immer den zuletzt gewählten Pfad für diese Aktion verwenden.
    Um wieder automatisch den Quellordner vorgeschlagen zu bekommen, müssen einfach nur die OpenOffice Dialoge wieder aktiviert werden.

    Dies geht in den Einstellungen:

    • Im Menü “Extras” -> wählen wir den Punkt “Einstellungen”
    • Dort links im Menübaum unter “OpenOffice” -> “Allgemein” gehen
    • In der Mitte rechts findet sich jetzt die Einstellung “Öffnen/Speicher-Dialoge”: “Openoffice-Dialoge verwenden”
    • Dies aktivieren und mit OK bestätigen. Ab sofort verwendet OpenOffice wieder seine eigenen Dialoge und schlägt beim PDF-Export immer den Ordner der Original-Datei vor.

    ownCloud Windows Client – Fehlersuche mit Logdatei

    18. March 2013 TheMaster Keine Kommentare

    Seit ca. 3 Wochen setze ich ownCloud für den Abgleich von Daten zwischen meinem Büro-Rechner, meinem Netbook, Smartphone und Tablet ein. Das ganze läuft ganz gut, nur ab und zu meldet mir der SyncClient unter Windows auf dem Büro-PC

    CSync Verarbeitungsschritt “Übertragung” fehlgeschlagen.

    In der Oberfläche ist nirgends ein Menüpunkt zum Aufruf der Logdatei zu finden. Will man einen Blick ins Log schauen, muss man ownCloud mit dem Parameter –logwindow starten. Also das Programm komplett beenden und eine Eingabeaufforderung öffnen.

    Dort in das Verzeichnis C:\Programme\owncloud wechseln und owncloud mittels owncloud –logwindow starten.

    Trommelzähler bei Brother Fax 2820 – manuell zurücksetzen

    15. January 2013 TheMaster Keine Kommentare

    Bei einem Kunden wurde heute vor Ort die Bildtrommel im Faxgerät gewechselt (Brother Fax 2820).

    In der Regel wird der Trommelwechsel automatisch erkannt, es kann aber vorkommen, dass man dies dem Gerät “manuell mitteilen” muss. Hierzu wie folgt vorgehen:

    1. Gerät ist eingeschaltet und im Standby
    2. Die Tonerklappe öffnen wie zum Toner/Trommelwechsel
    3. Toner & Trommel im Gerät belassen
    4. Die “Optionen” Taste drücken
    5. Das Gerät fragt nun im Display ob die Trommel ersetzt wurde
    6. Dies mit “1″ bestätigen.

    Die Trommel ist nun ersetzt und der Trommellbenszähler ist zurückgesetzt.

    KategorienHowTo Tags: , , ,

    HTC Wildfire S – internen Speicher leeren

    25. November 2012 TheMaster 77 Kommentare

    Das HTC Wildfire S hat bekanntlicherweise leider keinen sehr großen internen Speicher (150MB).

    Nach einigen Monaten läuft dieser sehr gerne voll. Ursache ist, dass Android in einer Datei (anr_history.txt) Informationen zu Programmabstürzen speichert. Diese Datei wächst immer mehr an (auf einem 12 Monate alten täglich benutzten HTC Wildfire S ca. 80MB, auf einem 22 Monate alten täglich intensiv genutzten HTC Desire Z ca. 660MB).

    Um diese Datei zu leeren benötigt man glücklicherweise keine Root-Rechte. Für die Bereinigung wird nur ein PC mit installiertem Android Development Kit benötigt.

    Für HTC Handys ist dies in HTC Sync enthalten (zu finden auf der SD Karte oder im Internet auf www.htc.com).

    Nachdem dieses installiert ist, wird das Handy verbunden. Hierzu am Handy den USB Debugging-Modus aktivieren:

    Einstellungen -> Anwendungen -> Entwicklung -> USB Debugging

    Nun das Handy per USB Kabel zum PC verbinden. Im Handy hierzu den Verbindungsmodus auf HTC Sync stellen.

    Nun die Eingabeaufforderung öffnen am PC (Start -> Ausführen -> cmd <Enter>) und dort in das Verzeichnis c:\Programme\HTC\HTC Sync 3.0\ wechseln:

    c:
    cd \Programme\HTC\HTC Sync 3.0\

    Nun mittels ADB die Verbindung zum Smartphone testen und in die Shell wechseln:

    adb devices
    adb shell

    Ob die Verbindung steht, sieht man, dass nach dem Aufruf von adb devices an dem Eintrag der Buchstaben/Zahlenkombination.

    Durch adb shell wird die Eingabeaufforderung auf dem Handy aufgerufen. Dies wird mit einem einfachen $ Zeichen am Zeilenanfang angezeigt. Wir wechseln nun in das Verzeichnis /data/data/com.android.htcprofile. Dort liegt die zu leerende Datei anr_history.txt

    cd /data/data/com.android.htcprofile

    Diese Datei wird dann einfach geleert. Wer möchte kann mittels sich ls -l vorher die Größe anzeigen lassen.

    echo ‘ ‘ > anr_history.txt

    Mittels ls -l kann nun noch die “Größe” im Anschluss kontrolliert werden.

    Nun noch mittels exit die shell verlassen und das Handy wieder vom PC trennen. Der Speicher sollte jetzt wieder freier sein.

    Bei dem HTC Wildfire S meiner Lebensgefährtin war es nun wieder möglich alle Apps, Browser, etc. ordentlich zu nutzen. Bei meinem eigenen HTC Desire Z bemerkte ich nach löschen der Datei, dass das Handy deutlich schneller geworden ist.

    Und hier noch ein Screenshot der Eingabeaufforderung (ACHTUNG: Das exit am Ende fehlt.)

    SDKartentausch im HTC Desire Z

    30. August 2012 TheMaster 2 Kommentare

    Da meine alte SD Karte (8GB) in meinem HTC Desire mit aktuelle OriginalROM den Geist aufgegeben hat musste ich mir eine neue zulegen.
    Die neue Karte (32GB) war absolut einfach einzulegen.
    Einfach das Handy an den PC anschliessen und den USB Modus auf Festplatte aendern. Dadurch werden zwar alle Apps die auf der SDKarte liegen beendet, aber das war ja zu erwarten.
    Alle Daten auf den PC kopiert. Neue Karte ins Handy eingelegt und alle Daten wieder draufkopiert.
    Alle Apps waren sofort wieder verfügbar und alles lief wie vorher. Nur schneller und stabiler.