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Archiv für die Kategorie ‘HowTo’

Individuelle Klingel-/SMS-/Alarmtöne unter Android

29. December 2011 TheMaster Keine Kommentare

Um auf seinem Android Handy einen individuellen SMS Ton und/oder Klingelton einzustellen kann man beliebe kompatible Sounddateien nehmen (z.B.. wav oder mp3)

Diese müssen einfach auf der Speicherkarte in die entsprechenden Ordner gespeichert werde:.

/ringtones
/notifications
/alarms

Diese Ordner müssen direkt im Hauptverzeichnis der sdard angelegt werden (also unter /mnt/sdard)

Je nach Kategorie dann den entsprechenden Ordner wählen..
Bei HTC (getestet mit HTC Tatoo/HTC Wildfire/HTC Desire Z) hat der die Töne dann automatisch erkannt. Laut verschiedenen Berichten im Netz kann es bei einigen Telefonen notwendig sein das Telefon neu zu starten..

OTRS SystemMonitoring Modul zur Anbindung von Nagios

24. December 2011 TheMaster 2 Kommentare

Nach etwas Arbeit habe ich es endlich hinbekommen, dass unser Nagios seine eMails an OTRS sendet und diese dort komplett bearbeitet werden können.

Die Grundfunktion liefert das bekannte Modul “SystemMonitoring” welches über den Paketmanager von OTRS bequem installiert werden kann.
Leider hatte es in der Grundkonfiguration ein paar Macken, weshalb ich hier dem geneigten Suchmaschinenbenutzer, der hierher kommt die Lösungen hierfür aufschreibe. Der Vollständigkeit halber erwähne ich nachfolgende alle Schritte, die notwendig sind für eine erfolgreiche Konfiguration:

Schritt 1) eMailpostfach anlegen

Damit OTRS die Meldungen von Nagios erhalten kann, ist es sinnvoll hierfür ein seperates eMailpostfach anzulegen (z.B. otrs-nagios@domain.tld).

Schritt 2) OTRS Queue anlegen

Wer die Nagios Meldungen im OTRS komplett seperate einsortieren möchte, sollte sich hierfür eine eigene Queue anlegen, auf die zuständigen Administratoren zugriff haben. (z.B. Nagiosmonitoring).

Schritt 3) eMailpostfach über “PostMaster Mail Account einrichten”

Nun richten wir im OTRS Admin-Backend das neue Postfach an. Ich empfehle hierzu folgende Einstellungen:

Typ: POP3S (wenn SSL unterstützt wird, ansonsten POP3)
Vertraut: JA
Verteilung: Verteilung nach ausgewählter Queue
Queue: Nagiosmonitoring
Gültig: gültig

Schritt 4) Modul SystemMonitoring unter SysConfig konfigurieren

Frisch nach der Installation ist das Modul noch nicht voll lauffähig. In der SysConfig “SystemMonitoring” haben wir drei Unterpunkte:

a) Core::ConfigItem: Ignorieren, sofern kein OTRS::ITSM installiert ist
b) Core::PostMaster: Folgende Einstellungen vornehmen:

Ich empfehle die Verwendung von “PreFilterModule” (also der obere Teil). Der Hacken sollte schon gesetzt sein, wenn nicht bitte setzen und unten den Hacken entfernen.

Die Dort vorgenommene Einstellungen sind prinzipiell OK, ausser:

HostRegExp und ServiceRegExp. Bleiben diese unverändert, so funktioniert das in 4c) aktivierte Acknowledge bei Ticketsperre nicht.

Die vorhandenen Werte dieser Keys bitte entfernen und folgende eintragen:

HostRegExp:  \s*Host:\s+([A-Za-z0-9]*)
ServiceRegExp: \s*Service:\s+([A-Za-z0-9]*)

Wird das Original drin gelassen, schreibt OTRS beim Anlegen eines neuen Tickets automatisch einen Zeilenumbruch in die Datenbank am Ende des Host-/Servicenamens. Dadurch wird dieser auch im Ack-Link verwendet und es wird automatisch <HOST>%0D in den Link gesetzt, anstatt <HOST>. Der ACK kann deswegen nicht stattfinden.
Der Rest bleibt wie gehabt.

c) Nagios::Acknowledge: Folgede Einstellungen vornehmen:

Nagios::Acknowledge::Type: sollte auf http gestellt werden (dann läuft der ACK über einen HTTP aufruf, was die einzige Möglichkeit ist, wenn Nagios und OTRS auf verschiedenen Systemen laufen (was der Fall sein sollte).

Nun setzen wir noch die Adresse auf die cmd.cgi auf dem Nagios-Server:

Nagios::Acknowledge::HTTP::URL:

http://nagiosdomain.de/cgi-bin/nagios3/cmd.cgi?cmd_typ=<CMD_TYP>&cmd_mod=2&host=<HOST_NAME>&service=<SERVICE_NAME>&sticky_ack=on&send_notification=on&persistent=on&com_data=Ticket:<TicketNumber>%20User:<Owner>&btnSubmit=Commit

Durch den Wert in com_data wird automatisch die OTRS Ticketnummer und der Besitzer des Tickets in den Acknowledgekommentar eingefügt. Dies macht die Recherche bei Unklarheiten einfacher.

Nagios::Acknowledge::HTTP::User und Nagios::Acknowledge::HTTP::Password sollte natürlich mit einem Benutzer und seinem Kennwort im Nagios Webinterface gefüllt werden, der Zugriff auf alle Hosts / Services hat, die über OTRS gehandelt werden sollen.

Schritt 5) OTRS als Benutzer im Nagios anlegen und in die eMailbenachrichtigung aufnehmen.

Nun legen wird noch auf Nagios-Seite einen neuen Benutzer an, der bei den notwendigen Hosts / Services per eMail über das Standardtemplate alamiert wird.

Ab sofort laufen bei Systemstörungen eMails in OTRS hinein und werden auch bei Entstörung wieder automatisch geschlossen.

Ebenso wird die Acknowledgemeldung automatisch mit im Ticket hinterlegt. So können nun alle Mitarbeiter, die Zugriff auf OTRS haben auch Monitoringmeldungen bearbeiten und dokumentieren und vor allem auf Acknowledget setzen. Und dies ohne, dass jeder Anwender direkten Zugriff auf das Nagiosinterface benötigt.

In den beiden Ticketfelder 1 und 2 wird der Host und der Service hinterlegt, was die Auswertung über Suchfunktionen etc. vereinfacht.

Viel Spaß mit Nagiosmeldungen im OTRS. Kommentare / Anregungen gerne hier als Kommentar. Ich für mich bin gespannt, was die Mitarbeiter nach dem Betriebsurlaub über diese neue Funktion sagen.

MS Office 2010 – Advoware Speichern zur Akte

19. September 2011 TheMaster Keine Kommentare

Auf einem neuen PC mit Microsoft Office 2010 Home & Business PKC (intern als Microsoft Office Single Image 2010 bezeichnet) schlug bei einem unserer Kunden der Advoware als Anwaltssoftware verwendet der Speichern zur Akte beim Schliessen des Dokuments fehl.

Ursache war ein falsch Eingestelltes Standardspeicherformat für neue Dokumente. Beim erstmaligen Aufruf hatte der Kunde “Open Document”, also .odt (welches auch OpenOffice verwendet) gewählt. Dies hat sich Office auch bei mehrmaligen Neuinstallieren gemerkt. Daher viel es nicht auf.

Also einfach über die Word-Optionen unter “Speichern” das Standardspeicherformat korrigiert und siehe da, es geht wieder.

Die Advowarehotline hat es übrigens auf die PKC Version geschoben, was aber rein technisch nicht sein kann, da die PKC den selben Funktionsumfang hat wie die DVD Version. Ebenso hatte man dort auf Microsofthotline verwiesen, welche natürlich nichts machen konnte, da es sich um ein “Problem” des Addins handelt und der dortige Support das Problem lösen müsste. Diese haben sich aber an den SingleImage aufgehängt. Wahrscheinlich, weil man dadurch davon ausging, es handelt sich um das Office 2010 Starter, welches ja offiziell als Grundlage für die PKC Versionen benötigt wird.

Naja, da sieht man mal wieder wie gut die Anwendungshotlines doch sind. Aber somit haben wir EDV Dienstleister wieder einen Beweis mehr für unsere Daseinsberechtigung.

Die Datei oder Assembly vsjlib konnte nicht gefunden werden

14. September 2011 TheMaster Keine Kommentare

Falls jemand anders mal das Problem hat.

Gerade beim Kunden einen VorOrt Termin gehabt, da der Techniker der eine neue Maschine installiert eine Fehlermeldung beim Update der eigenen Software (die er für die Ansteuerung der Maschine mitgeliefert hat und die von seinem Arbeitgeber kommt.) erhalten hat.

Nach erfolgtem Download des Updates erschien folgende Meldung:

vjslib, Version=2.0.0.0, Culture=neutral

“Die Datei oder Assembly “vjslib, Version=2.0.0.0, Culture=neutral,
PublicKeyToke=b03f5f7f11d50a3a” oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden.
Das System kann die angegeben Datei nicht finden.

Ursache war das Fehlen folgendes Microsoft Packages:

Microsoft Visual J# 2.0 Redistributable

Nachdem das installiert war, lief die Software fehlerfrei. Das Paket wird benötigt um in J# geschriebene Anwendungen auszuführen und gibt es kostenlos auf der Microsoftwebseite. Einfach nach Microsoft Visual J# 2.0 Redistributable googlen und dem Link auf die Microsoftseite folgen. Den direkten Link hier anzugeben wäre unpraktisch, da sich der Link öfter mal ändert.

Das ganze trat hier auf auf einem neuen DELL PC mit Windows 7 Professional (64Bit) in  einer Windows Server 2008 Foundation Edition Domäne.

Microsoft Visual J# 2.0 Redistributable

APN Einstellungen ePlus Tagesflat

17. August 2011 TheMaster Keine Kommentare

Da ich bei einem Kunden regelmäßig die Konfiguration der BASE Tagesflat vornehmen muss und jedes mal danach google mal hier für mich und andere zum nachlesen die Einstellungen.

Um mit einer BASE Tagesflatsimkarte die Tagesflat zu nutzen müssen im Verbindungsprofil folgende Einstellungen vorgenommen werden:

APN: tagesflat.eplus.de
Benutzer: eplus
Passwort: gprs

Achtung: Es müssen alle 3 Einstellungen vorgenommen werden, sonst kommt es zur Abrechnung nach KB, was sehr schnell zu einem leeren Guthaben sorgt. Nach erfolgreicher Buchung der Tagesflat bekommt man auf die SIM eine SMS von ePlus, dass die Tagesflat erfolgreich gebucht wurde und wie lange sie zur Verfügung steht (Mit Uhrzeitangabe).

Sollte das Restguthaben nicht mehr ausreichen, so erhält man ebenfalls eine SMS mit einer Information hierüber.

Beachtet man diese Hinweise ist das Surfen mit UMTS mit der BASE Tagesflat schnell und einfach eingerichtet, ohne die ePlus eigene Software zu verwenden. Gerade Windows 7 bietet ja die Möglichkeit die Einwahl direkt über den Wireless Assistenten vorzunehmen.

VMWare Server 2.0 – Verbindung zurückgesetzt

10. June 2011 TheMaster 1 Kommentar

Nachdem nach einem halben jahr mal wieder mein virtueller Bankingrechner auf meinem internen VMWare Server 2.0 Host abgeschmiert ist, wollte ich ihn neustarten. Leider kam ich nicht ins Webinterface unter https://server:8333 Es kam immer die Meldung, dass die Verbindung zurückgesetzt wurde, während sie geladen wurde.

In der Logdatei /var/log/vmware/hostd.log ist folgendes vermerkt:

[2011-06-10 08:03:45.449 'Proxysvc Req00003' 3062700944 warning] PendingServerStrm: client write-completion error: SSL Exception: error:00000001:lib(0):func(0):reason(1)
[2011-06-10 08:04:10.260 'Proxysvc Req00010' 3068726160 warning] PendingServerStrm: client write-completion error: In error state
[2011-06-10 08:04:10.965 'Proxysvc Req00012' 3063761808 warning] PendingServerStrm: client write-completion error: SSL Exception: error:00000001:lib(0):func(0):reason(1)
[2011-06-10 08:04:11.245 'HttpSvc' 3063495568 error] PendingRequest: HTTP Transaction failed, closing connection. Reason: Broken pipe, class type is: N7Vmacore15SystemExceptionE
[2011-06-10 08:04:16.545 'HttpSvc' 3062434704 error] PendingRequest: HTTP Transaction failed, closing connection. Reason: Broken pipe, class type is: N7Vmacore15SystemExceptionE
[2011-06-10 08:05:34.223 'Proxysvc Req00015' 3062700944 warning] PendingServerStrm: client write-completion error: SSL Exception: error:00000001:lib(0):func(0):reason(1)
[2011-06-10 08:06:34.490 'Proxysvc Req00020' 3063761808 warning] PendingServerStrm: client write-completion error: SSL Exception: error:00000001:lib(0):func(0):reason(1)
[2011-06-10 08:06:35.267 'Proxysvc Req00022' 3073971888 warning] PendingServerStrm: client write-completion error: SSL Exception: error:00000001:lib(0):func(0):reason(1)
[2011-06-10 08:06:35.491 'Proxysvc Req00023' 3062168464 warning] PendingServerStrm: client write-completion error: SSL Exception: error:00000001:lib(0):func(0):reason(1)

Nach etwas Googlen fand ich die Lösung im Blog von Thomas:

Im Mozilla-Firefox muss die Option security.enable_ssl2 auf true stehen. Dies geschieht unter about:config.
Danach noch den FF Cache leeren, den Browser neustarten und ebenfalls die VMWare Management-Dienste auf dem Server durchstarten. Und schon kann man wieder drauf zufreifen :-)

Scheinbar hat es sich nach dem Update auf Firefox 4 wieder automatisch deaktiviert. Danke Thomas.

Windows GPO – Nur für Server – herunterfahren verhindern.

Aufgrund einer aktuellen Anforderung habe ich jüngst eine GPO (Gruppenrichtlinie) unter Windows Server 2008/2003 definiert, welche nur für Server selbst gelten soll. Ziel ist es, dass die Benutzer den Server in einer Remote-Desktopsitzung nicht mehr herunterfahren können.

Hierzu wird eine einfache neue Gruppenrichtlinie definiert die folgende Einstellungen hat:

- Benutzerkonfiguration
- Richtlinien
- Startmenü und Taskleiste
- Befehle “Herunterfahren, “Neu starten”, Energiesparen” und “Ruhezustand” entfernen und Zugriff darauf verweigern”-> aktiviert
- Option Abmelden dem Menü “Start” hinzufügen -> aktiviert

Diese neue Gruppenrichtlinie dann dem Standort zuweisen. Um jedoch nur Server damit zu konfigurieren, brauchen wir noch einen WMI-Filter. Diesen legen wir mit einem Rechten Mausklick auf WMI-Filter-> Neu… an.

Als Bezeichnung geben wir eine eindeutig Bezeichnung an, die klar anzeigt, dass es sich um einen Filter handelt, der nur die Server ausgibt. Zum Beispiel “Server only”

Als Namespace lassen wir “root\CIMv2″
Als Abfrage tragen wir folgenden SQL Befehl rein:

select * from Win32_OperatingSystem where ProductType=”2″ OR ProductType=”3″

Der ProductType gibt dabei an, ob es sich um einen Arbeitsplatz, einen Server oder einen Domaincontroller handelt:

1: Work Station (Windows XP, Windows Vista, Windows 7 etc)
2: DomainController (Windows Server 2000, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Server 2011 etc.)
3: Server (ohne Domaincontrollerfunktion)

Diesen WMI-Filter dann natürlich noch der Gruppenrichtlinie zuordnen.