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Archiv für September, 2010

Windows Domäne – NTFRS Fehler

27. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Bei einem Windows Netzwerk mit mehr als einem Domänencontroller erscheint folgende Fehlermeldung im Ereignislog:

Ereignistyp:    Fehler
Ereignisquelle:    NtFrs
Ereigniskategorie:    Keine
Ereigniskennung:    13568
Datum:        26.09.2010
Zeit:        11:49:38
Benutzer:        Nicht zutreffend
Computer:    SERVER
Beschreibung: Der Dateireplikationsdienst hat ermittelt, dass sich der Replikatsatz “DOMAIN SYSTEM VOLUME (SYSVOL SHARE)” sich in JRNL_WRAP_ERROR befindet.

Name des Replikatsatzes    : “DOMAIN SYSTEM VOLUME (SYSVOL SHARE)”
Replikatstammpfad           : “c:\windows\sysvol\domain”
Replikatstammvolume         : “\\.\C:” n% Ein Replikatsatz stößt auf JRNL_WRAP_ERROR, wenn der Eintrag, von dem gelesen werden soll, nicht vom NTFS-USN-Journal gefunden wird. Mögliche Ursachen hierfür sind: n%
[1] Volume “\\.\C:” wurde formatiert.
[2] Das NTFS-USN-Journal auf Volume “\\.\C:” wurde gelöscht.
[3] Das NTFS-USN-Journal auf Volume “\\.\C:” wurde abgeschnitten. Chkdsk kann das Journal abschneiden, falls es beschädigte Einträge am Ende des Journals vorfindet.
[4] Der Dateireplikationsdienst wurde seit längerer Zeit auf diesem Computer nicht mehr ausgeführt.
[5] Die Rate der Laufwerks-E/A-Aktivität auf “\\.\C:” war zu schnell für den Dateireplikationsdienst.
Das Festlegen des Registrierungsparameters “Enable Journal Wrap Automatic Restore” auf 1 führt dazu, dass folgende Maßnahmen zum automatischen Beheben des Fehlerzustands vorgenommen werden.
[1] Beim ersten Poll, der in 5 Minuten durchgeführt wird, wird dieser Computer vom Replikatsatz entfernt. Wenn Sie nicht 5 Minuten warten möchten, führen Sie “net stop ntfrs” aus, gefolgt von “net start ntfrs”, um den Dateireplikationsdienst neu zu starten.
[2] Beim auf die Löschung folgenden Poll wird der Computer erneut zum Replikatsatz hinzugefügt. Durch das erneute Hinzufügen wird eine vollständige Struktursynchronisierung für den Replikatsatz ausgelöst.

WARNUNG: Während des Wiederherstellungsvorgangs sind Daten in der Replikatstruktur möglicherweise nicht verfügbar. Sie sollten den oben beschriebenen Registrierungsparameter auf 0 festlegen, um eine unerwartete Nichtverfügbarkeit von Daten durch die automatische Wiederherstellung zu verhindern, wenn dieser Fehlerzustand erneut auftritt.

Führen Sie regedit aus, um diesen Registrierungsparameter zu ändern.

Klicken Sie auf “Start”, dann auf “Ausführen”, und geben Sie dann “regedit” ein.

Erweitern HKEY_LOCAL_MACHINE.
Folgen Sie folgendem Pfad:
“System\CurrentControlSet\Services\NtFrs\Parameters”
Doppelklicken Sie auf den Namen des Wertes
“Enable Journal Wrap Automatic Restore”
und aktualisieren Sie den Wert.

Ist der Name des Wertes nicht vorhanden, können Sie ihn mit dem Befehl “Neu” und dann “DWORD-Wert ” im Menü “Bearbeiten” hinzufügen. Geben Sie den Wert genauso ein wie oben gezeigt.

Weitere Informationen über die Hilfe- und Supportdienste erhalten Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/events.asp.

Wie die Fehlermeldung schon sagt, ist es notwendig die Systemregistrierung auf dem Server zu öffnen und den obigen Wert auf 1 zu setzen. Nach ca. 15 wird SYSVOL auf dem Server repariert und es kann wieder repliziert werden. Alternativ kann der Dateireplikationsdienst über die services.msc neu gestartet werden.

Nach erfolgter Replizierung verschwindet der obige regedit Eintragen wieder.

OTRS: Suchmaschine für Firefox

19. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

An vielen Stellen kommt OTRS zum Einsatz. Und nicht wenig Benutzer nutzen Firefox als Browser. Und für genaue dieser User bietet OTRS eine Suchmaschinenintegration mittels OpenSearch an.

Einfach OTRS aufrufen und rechts oben beim Suchfenster auf den Pfeil nach unten klicken. Und schon hat man die Auswahl drei verschiedene OTRS Suchfunktionen in den Firefox einzubinden:

  • Suchen nach Ticketnummer
  • Suchen nach Volltext
  • Suchen in FAQ und Volltext

Wobei ich eher nur die Suche nach Ticketnummer empfehlen würde, Volltext geht bei einigen Tausend Tickets im 5- bis 6-stelligen Bereich doch sehr auf die Datenbank :-)

private Nutzung von geschäftlichen eMailaccounts

16. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Immer wieder bekomme ich als IT Systembetreuer von Kunden die Frage gestellt, ob die private Nutzung der geschäftlich zur Verfügung gestellten eMailaccounts zulässig ist und in wie weit der Arbeitgeber in den Account des Arbeitnehmers reinschauen darf (zur Überwachung).

Allgemein gibt es hier wohl lt. verschiedenen Quelle im Internet drei Möglichkeiten:

a) Die private Nutzung ist gemäß Betriebsvereinbarung o.ä. untersagt.
b) Die private Nutzung ist explizit zugelassen.
c) Die private Nutzung der eMailadresse ist nicht explizit geregelt, der Arbeitgeber duldet also die private Nutzung..

In Fall b) und c) ist der Arbeitnehmer dritter im Sinne des TKG (Telekommunikationsgesetzes) und es greifen die Bestimmungen des TMG (Telemediengesetz) in vollem Umfang. Der eMailverkehr gilt für die Handhabung des BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) also – sofern vom AN nicht eindeutig durch Sortigung/ Markierung getrennt – komplett als privat und somit nicht überwachbar. Es muss hier also das Fernmeldegeheimnis ganzheitlich gewahrt werden, womit jegliche Überwachung der Inhalte sowie der Verbindungsdaten der eMailnutzung untersagt ist.

Im Fall a) haben private eMails im geschäftlichen eMailaccount nichts verloren und somit ist der eMailaccount wie der geschäftliche Ablageordner zu betrachten. Somit kann der Arbeitgeber zu jedem Zeitpunkt in die eMails reinschauen und somit dort enthaltenden Schriftverkehr im schlimmsten Fall auch gegen den Arbeitnehmer verwenden (z.B. Beleidigungen des Chefs etc.).

Eine gute Übersicht über dieses Theme bietet der Leitfaden zur Nutzung von eMail und Internet im Unternehmen des BITKOM e.V. welchen ich hier als PDF Download anbiete (Version 1.5. aus Januar 2008). Alternativ kann natürlich die jeweils aktuelle Fassung von der Webseite des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. heruntergeladen werden.

Achtung, dieser Beitrag ist nicht als Rechtsberatung anzusehen, sondern soll vielmehr einen ersten Einblick in das Szenario geben. Weder dieser Beitrag noch der Leitfaden des BITKOM sollten als alleinige Grundlage für eine rechtliche Auseinandersetzung oder eine verbindliche betriebliche Vereinbarung etc. genutzt werden. Es wird dringend geraten die Beauftragung eines externen Beraters (z.B. einen Rechtsanwalt) zu überlegen. Dies ist keine Rechtsberatung.

Wiki als Firmenwebseite

14. September 2010 TheMaster 2 Kommentare

Man kennt ja viele Webseiten von Unternehmen und Privatpersonen, die mittels eines Wordpressblogs erstellt wurden. Daran hat man sich gewöhnt und da gibt’s auch nichts gegen zu sagen.

Aber bei der Analyse eines größeren Mailaufkommens bei einem von uns betreuten Webhoster viel mir dann eine Seite eines schweizer Ingeneurbüros auf, welches auf einem Wikimedia aufgebaut ist im Standardesign :-) Hat was, aber OK, der Newsletter passte inhaltlich auch zur Seite. Ich ging rein vom Newsletter erstmal von Spam aus :-)

Spontankauf: Sony Ericsson x10 mini pro

12. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Ich und meine Spontankäufe. Seit geraumer Zeit nervt mein Sony Ericsson W995 doch irgendwie. Ich kann seit Anfang an keinerlei PDFs auf dem Gerät betrachten und der eMailclient ist mehr als schlecht (keinerlei Unterordner im IMAP, Gesendete Objekte werden nur auf dem Gerät gespeichert, nur ein eMailkonto parallel abrufbar…)

Auch kann ich die von unserem Asterisk Anrufbeantworter generierten .wav Dateien nicht anhören. An sich ein echt tolles Gerät, welches ich jedem Empfehlen kann, der halt die eMailfunktion nicht benötigt. Am Samstag dann shoppen gewesen (eigentliche Schuhe für die Frau im Hause…) und mal wieder im T-Punkt die aktuellen Handys angeschaut.

Und da war es, das SE X10 mini pro. Das X10 war mir schon vor längerer Zeit positiv aufgefallen, nur als X10 einfach zu groß und klobig für die Hosentasche, als X10 mini dann doch zu klein und vor allem ohne echte Tastatur. Aber das X10 mini pro erfüllt dann doch alle Anforderungen:

Eine echte Tastatur, einfache Menüführung, durch Android Betriebssystem flexibel erweiterbar und super klein. Die technischen Daten sprechen auch für Sich. Und 250,- EUR für ein gutes Smartphone ist ein akzeptabler Preis. Also mal gefragt was mich das Gerät mit Vertragsverlängerung kostet:

10,- EUR pro Monat zur Grundgebühr + 40,- EUR Einmal. Macht dann insgesamt 280,- EUR. Anstatt der 290,- EUR direkt im Shop. War mir dann aber irgendwie kein zu guter Preis. Kurz online geschaut und festgestellt, dass das das Gerät bei Amazon.de schon für weniger gibt bei problemloser Rückgabe, falls das Gerät doch nicht meinen Anforderungen entspricht.

Am Dienstag soll’s ankommen, mal sehen wie gut es wirklich ist. Ich werde hier in jedem Fall berichten.

Na was ein toller Firmenname! Oder doch ein Bordell am Rhein?

12. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Auf einem unserer Spaziergänge am Rhein entdeckten wir folgende Pumpe mit interessantem Aufdruck:

Huren geflucht?Huren heisst im holländischen übrigens leihen.
Bei der Übersetzungsuchen über Tante Google fand ich auf der Übersetzerseite folgende interessante Google-Werbung:

Deutsche Huren gesucht?

Deutsche Huren gesucht?

Die erste Werbung führt übrigens auf ein großes deutsches Schopping-Portal :-)

Linux Bash Scripting: mittels SED den führenden Punkt aus dem Dateinamen entfernen

3. September 2010 TheMaster Keine Kommentare

Manchmal kann es notwending sein, dass man eine Dateioperation für eine größere Menge an versteckten Dateien oder Ordnern unter Linux durchführen muss.

for j in `ls -a`

do

export i=`echo $j | sed -e s/’\.’//g`
echo “Working on $i ( $j )”

done

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