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Archiv für 4. May 2008

Lesen ist schwer – Auch Nicht-Supporter kriegen das hin

Gerade heute morgen habe ich noch einen Beitrag geschrieben zur Nicht-Fähigkeit einiger Support-Mitarbeiter zu lesen.

Aber wie ein Beitrag in der Webhostlist zeigte, ist das Lesen wirklich extrem schwer.

Traurig an dieser Sache ist leider, dass diese Person einen eigenen (V)-Server betreibt. Und wenn man nicht mal eine Fehlermeldung wie

/etc/init.d/mysql: ERROR: The partition with /var/lib/mysql is too full!

versteht, dann prost mahlzeit….

Fassen wir doch mal kurz zusammen, welche Fehlermeldungen man verstehen sollte:

/etc/init.d/mysql: ERROR: The partition with /var/lib/mysql is too full!

Warning: Unknown: write failed: No space left on device (28) in Unknown on line 0

Warning: session_write_close() [function.session-write-close]: write failed: No space left on device (28) in /var/www/confixx/html/phpMyAdmin/libraries/common.lib.php on line 698

Ist schon arg traurig, wer heutzutages alles einen eigenen Server betreiben kann. Kein Wunder, dass so viele Botnets im Internet mit Erfolg unterwegs sind…

WP Update und neues Theme

Ich hab mal auf die aktuelle Version geupdatet und nebenbei ein neues Theme eingespielt. Ich hoffe es gefällt :-)

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Lesen? Wieso ich bin der Support – Part IV

Im Rahmen unserer Dokumentationsreihe, über die Nicht-Lese-Fähigkeiten von Supportmitarbeitern großer Unternehmen können wir Ihnen heute eine neue Folge vorstellen:

Gestern schrieb ich bereits darüber, dass man mich von Seiten meines alten Internet-Service-Providers mit unerwünschten Werbemails zumüllt. Ich schrieb also den Support an und erhielt eine – recht passable, aber absolut nicht zufriedenstellende – Antwort.

Meine eMail an an den Support war wie folgt:

leider habe ich keinerlei Zugriff mehr auf Ihr System und fordere Sie
hiermit erneut mit einer Frist bis zum 10. Mai 2005 auf mich aus dem
Verteiler zu entfernen bzw den Account "stillzulegen", wie Sie es
bezeichnen.
Mir ist relativ egal, wie Sie dieses machen, aber sollte dies nicht
geschehen, so sehe ich mich dazu gezwungen jede weitere eMail aus Ihrem
System als ungewollte Werbeemail (Spam) anzusehen und hierüber
entsprechende Stellen zu unterrichten.

Also eigentlich eine recht eindeutige Aussage meinerseits, bei der ich nie auf den Gedanke kömmen würde, dass man diese eMail irgendwie falsch verstehen könnte.

So kam dann gestern morgen um 8 Uhr bereits die Antwort (Meine eMail von war Nachts 2 Uhr). Leider sah ich die eMail erst heute morgen, da ich nicht permanent in den Spam-Ordner schaue.

Bei dem von Ihnen geschilderten Problem handelte es sich um ein
temporäres Problem unsererseits.

Bitte entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Ihr XXXX Zugang kann nur von Ihnen selbst gelöscht werden.

Daher bitten wir Sie, den Vorgang zu einem späteren Zeitpunkt noch
einmal zu probieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Sollten noch weitere Fragen offen sein, erreichen Sie uns telefonisch
unter der Rufnummer 0900 XXXX (0-24 ct/Min. Festnetz Dt. Telekom,
Mobilfunkpreise ggf. abweichend).

Irgendwie vermisse ich bei dieser Antwort leider ein wenig, die ansatzweisen Antworten auf meine eMail.

Ich nehme das einfach mal auseinander:

Bei dem von Ihnen geschilderten Problem handelte es sich um ein
temporäres Problem unsererseits.

Was für ein geschildertes Problem, welches ich geschildert hatte? Haben Die einen Content-Erkenner, der die Textblöcke automatisch in die Antwort-eMail kopiert und der Anwort-Abschicker Support-Mit-Arbeiter schickt diese eMails dann einfach nur ab? Und Eben dieser Content-Erkenner hat mein Wort “Spam” dafür angsehen, dass ich mich über Spam erkenne, welches bei 1und1 derzeit ein aktuelles Problem ist? *hust*

Bitte entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Ich wüsste nicht was es da zu entschuldigen gibt.

Ihr XXXX Zugang kann nur von Ihnen selbst gelöscht werden.

Hm eben das kann ich ja nicht mehr. Ich habe ja keinen Zugriff mehr, da meine Verträge mit 1und1 ja bekanntlich aufgehoben wurden.

Daher bitten wir Sie, den Vorgang zu einem späteren Zeitpunkt noch
einmal zu probieren.

Wieso sollte ich? Ich warte einfach 10 Tage, warte dann die nächste Spam-eMail ab und gebe diese dann an meinen Anwalt oder entsprechende staatliche Stellen weiter.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Hm ich hab aber keines für Unfähigkeit von Support-Mitarbeitern.

Sollten noch weitere Fragen offen sein, erreichen Sie uns telefonisch
unter der Rufnummer 0900 XXXX (0-24 ct/Min. Festnetz Dt. Telekom,
Mobilfunkpreise ggf. abweichend).

Klar, Sie ist unfähig und ich soll da jetzt anrufen, Geld für ausgeben, mich mit dem Sprachcomputer auseinandersetzen? Ne danke, meine Nerven hab ich in den letzten Jahren doch recht lieb gewonnen.