Archiv für 4. April 2008
Ein Kunde rief mich eben panisch an:
Der Server geht nicht!
Nach kurzer Zeit stellten wir fest, dass eine Mitarbeiterin einen Dreifachstecker (Strom) suchte und sich einen aus dem Serverraum nahm. Hierzu musste natürlich ein eingesteckter Stecker leiden ^^
Tja dumm war nur, dass das der vom Netzwerkswitch war
Das erinnerte mich an meinen Eintrag vom 31.12.2006
Als ich heute mal wieder meinen Streifzug durch’s Internet machte entdeckte ich einen netten Short-Newsbeitrag, welche ich hier für alle mal zitieren möchte:
Im Zuge der Klimaschutz-Diskussion hat eine Untersuchung ergeben, dass eine Abfrage mit der Suchmaschine Google so viel Energie verbraucht, wie man benötigt, um eine Elf-Watt-Sparbirne eine Stunde lang leuchten zu lassen.
Es wurden auch Stimmen laut, dass der CO2-Ausstoß von IT-Unternehmen bislang völlig außer Acht gelassen worden ist.
Kritiker sagten auch, dass während die Welt vom Klimaschutz spreche, die Server der Unternehmen laufen und Unmengen an Strom verbrauchen.
Ich halte diese Aussage für sehr gewagt, zumal der Autor hier keinerlei Nachweise bringt. Auch mich macht das den Eindruck
als ob da jemand sich mal Wichtig tun wollte und einfach mal was schreibt.
Betrachten wir das aber mal aus zwei Blickwinkeln:
Der Autor hat wirklich eine Studie vorliegen, die das aussagt und die Aussagen sind nicht von ihm erfunden
- Wenn eine Abfrage soviel Strom braucht, wieviel brauchen dann alle Abfragen einer Stunde? Soviel wir Berlin an einen Tag?
- Klar, wir schalten mal die Unternehmensserver ab. Server müssen nicht permanent verfügbar sein.
Der Autor hat einfach mal obigen Newspost dahergeschrieben
- Sehr schlecht geschrieben (Unglaubwürdig)
- Wieso er wohl keinen Nachweis der Aussagen schreibt
- Etwas realistischer ging’s net oder? So alla “alle Abfragen einer Sekunde brauchen soviel Strom wie eine 11 Wattbirne pro Minute”.
Quelle: shortnews
Diese Frage kann man sich bei diesem Screenshot denken:

Ich glaube, der Rechner will mal, dass ich die Festplatte defragmentieren. Dann werde wir ihm mal den Gefallen tun
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