Hm, wer als Dienstleister kennt das Problem nicht: Die Zahlungsmoral ?
Ich hab da in meiner Kundenkartei so meine Spezis, einige wo es mich richtig wurmt, weil ich viel Geld für das externe Einkaufen der Dienstleistung (Server, Domains etc.) selber viel Geld für zahle und die Gebühren für mich im Grunde ein Durchlaufposten sind.
Bei einigen stört es mich weniger, da ich einzig mit meiner Arbeitszeit in Vorlage trete und somit zumindest niemanden dafür Geld zahlen muss. Klar ich will das Geld haben… Aber ich geh durch sowas nicht pleite.
Heute hab ich mal wieder Mahnlauf gehabt, dabei wieder einmal einen Kunden angeschrieben, der es eigentlich nie schafft seine Rechnungen Fristgerecht zu bezahlen.
Bei der letzten Rechnungen hat er es sogar fast bis ins Inkasso geschafft. Da ich es nicht mehr einsehe ihm irgend etwas zu schenken habe ich also kurzerhand alle noch offenen Service-Leistungen die erbracht wurden in Rechnung gestellt und ihn mit einer angemessenen Frist angeschrieben.
Den bereits gemahnten Betrag hat er dann überwiesen. Die neue Rechnung – die im selben Briefumschlag steckte – jedoch hat man geflissen “übersehen” .
Wenige Tage nach dem Zahlungseingang dann kam eine eMailanfrage an die Buchhaltung: “Was denn mit der Rechnung berechnet werden würde.”
Hm? Was? Wie? Wo? L E S E N ?
Wäre ja zu einfach. Der Rechnungposten beschreibt zwar nur, dass es sich um die Eenrichtung des eMailprogrammes per Remote-Zugriff im Monat X handelt, aber OK. Wenn schon der Support nicht lesen kann, wieso dann der Kunde?
Naja, also nochmal per eMail drauf hingewiesen. Keine Antwort geschweige denn Widerspruch (Wieso auch? – Ist ja rechtens die erbrachte Dienstleistung in Rechnung zu stellen).
Naja, das Zahlungsziel verstrich, die 1. Mahnung geht raus. Auch diese Frist verstricht Reaktionslos, geschweige denn einer Zahlung.
Also hinaus mit der zweiten Mahnung und mal schauen ob die Frist auch erfolglos verstreicht und die Inkassokosten fällig werden…
Ich werde auf jeden Fall berichten
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