Die Kündigung
Ein großes Unternehmen mit Sitz in Berlin. Ein großes Unternehmen mit dem ich viel Stress hatte.
Dieser Ära habe ich ein Ende gesetzt und mich zu einer Kündigung entschieden. Nach und nach alle Dienstleistungen die ich über diesen Anbieter bezog dort weggezogen.
Letzte Woche war es dann soweit und ich beschloss im Rahmen meines Osterurlaubes dort vorbeizuschauen und die Kündigung – die gemäß AGBs per Einschreiben zu erfolgen hat – persönlich abzugeben.
Ein Blick auf die Karte, ein S-Bahn Ticket und das Kündigungsschreiben in der Hand.
Die “Büro”-Räume waren schnell gefunden. Klang die Adresse noch so pompös, so war sie es nicht wirklich.
Das Gebäude bröckelte und erwies sich als geringfügig Sanierungsbedürftig. Im Haus selber finden sich mehrere Unternehmen, wogegen auch nix spricht.
Also dann mittels des örtlichen Fahrstuhles in das richtige Stockwerk gewechselt und die Klingel betätigt.
Die Tür ging auf, ich ging rein. OK soweit so gut, nu war ich im Büro meines (Ex-) Dienstleisters und suchte die Person die mir die Tür aufmachte. Ein Rufen brachten nix…
Also schritt in in die Tiefen des Büros hinnein.
1. Tür: nix
2. Tür: nix
3. Tür: nix
4. Tür: … nix
5. Tür: … ah eine Theke und eine junge Dame hinter ihr. Bzw am Tisch hinter Ihr.
So trug ich also mein Anliegen vor und Sie nahm mein Kündigungsschreiben an. Den Empfang habe ich mir natürlich mittels Eingangsstempel auf die Kopie bestätigen lassen und verliess – natürlich nach Benutzung der stillen Örtlichkeit – die Räumlichkeiten.
Mein Eindruck vom Büro: nix groß, eher klein und chaotisch. Nu erklärt sich für mich einiges was sich im Rahmen der vertraglichen Zusammenarbeit für ein Chaos ergab.
So long, nu bin ich sie los
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