Der Stress mit dem Domainumzug
Nehmen wir mal an, ein Kunde hat mehrere Domains bei seinem Webhoster registriert. Diese Domains scheinen offentsichtlich für den Zweck des sogenannten Domaingrabbings registriert.
Nach dem ersten Registrierungsjahres entscheidet sich der Kunde den Provider zu wechseln, so dass er – vermeintlich – Geld sparen würde.
Die Domains hat er in zwei Schüben registriert.
Den ersten im Monat Juli. Ende Junikam beim Support eine eMail an, in der der Providerwechsel angekündigt wurde, so dass die Domains bitte nicht weiter berechnet werden zum 1.7.
Nach Nachfragen des Supports gegen Mitte des Monats Juli kam keine Antwort des Kunden, so dass hier das 2. Registrierungsjahr bei dem alten Provider begann.
Selbstverständlich wurde die Domains dann berechnet. Wobei der Kunde hier aufgrund der Probleme, die bei der Registrierung auftraten, die nicht vom Kunden verschuldet waren gab man ihm von Haus aus eine kleine Gutschrift hierfür.
Der zweite Domainschwung wurde im nächsten Monat fällig. Diese Domains sollte am 366 Tage nach Registrierung per KK umgezogen werden. Man schickte also dem Provider ein Fax mit der Kündigung. Nach ca. 2 Stunden rief man den Support das 1. Mal an.
Man bestätigte ihm den Eingang.
Zwischenzeitlich hatte der Kunde jedoch Kontakt mit der Registrierungsstelle aufgenommen, da der Support des Providers angeblich nicht erreichbar sei, wobei hier auch scheinbar kein Versuch von Seiten des Kunden vorhanden war. Und dass ein Fax nicht binnen 2h 100% bearbeitet wird, ist ja auch eher selbstverständlich.
Nun pocht der Kunde darauf, dass dem Provider durch sein beherztes Agieren dem Provider keine externen Kosten enstanden wären, dieser also die Domains nicht in Rechnung zu stellen hat. Das Ganze selbstverständlich ungeachtet den Verträge die vorliegen zwischen Kunde und Provider.
Welche Kreise das ganze noch schlägt bleibt abzuwarten.
Letzte Kommentare